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Abgestürzter US-Immobilienmarkt: Keine Käufer, viele Mieter

05.12.2011, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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Amerikanisches Haus

© Fotolia.com/Andrew Kazmierski

Amerikanische Wohnimmobilien sind für viele Anleger ein Schreckgespenst, denn der Markt ist immer noch von der Krise gebeutelt. Doch die Lage eröffnet auch Chancen: Die vielen Amerikaner, die ihr Haus verloren haben, brauchen dennoch ein Dach über dem Kopf – der Mietmarkt ist deshalb stärker geworden.

Zum Schnäppchenpreis sind viele Wohnimmobilien in den USA in solchen Regionen zu haben, in denen die Menschen stark von der Immobilienkrise betroffen waren – z.B. in Atlanta. Hier sind Häuser in der Peripherie der Stadt, die ehemals mehr als 200.000 Dollar Wert waren, laut Welt.de ab 60.000 Dollar zu haben. Den Kaufwilligen wird eine Rendite von mehr als 10 Prozent versprochen.

Möglich ist das laut Angaben der Verkäufer, weil im vergangenen Jahr ein Viertel aller Immobilienverkäufe in den USA Zwangsvollstreckungen waren. Die ehemaligen Eigentümer wohnen seitdem zwangsläufig zur Miete – Vermieter profitieren deshalb von einer gewachsenen Zielgruppe. Das britische Unternehmen Belgrave Group hat sich diesen Umstand zunutze gemacht und verkauft US-Immobilien an zahlungskräftige Europäer mit hohen Renditeversprechen. Voraussetzung sind natürlich eine gute Lage der Immobilie und hohe Nachfrage in der Region – und vielleicht auch ein gewisser Zynismus bei den Käufern.