Arme Stadtteile werden immer ärmer
09.12.2010, geschrieben von Melanie Hoeck in der Kategorie: Blog
Folgende Tags wurden vergeben: Hamburg, Stadtteile
…und Reiche immer reicher. Das zeigt eine neue Studie der Statistik Nord. Untersucht wurde die Anzahl der Sozialleistungsempfänger in Hamburgs Stadtteilen. Diese belegt, dass in Brennpunktstadtteilen immer mehr Menschen Hartz IV, Grundsicherung oder Asylgeld beziehen. In den teuren Gegenden leben immer mehr Reiche.
Spitzenreiter unter den ärmsten Stadtteilen ist Veddel: Hier stieg die Quote von 29,7 Prozent auf 31,1 Prozent der Bevölkerung. Im Gegenzug sank im wohlhabenden Groß Flottbek die Quote von 1,5 Prozent auf 1,3 Prozent. Im reichsten Stadtteil der Hansestadt, in Nienstedten, blieb die Zahl bei 1,3 Prozent konstant.
Dirk Kienscherf, SPD-Sozialexperte sagte der Bild-Zeitung: „Hamburg ist eine gespaltene Stadt. Das Thema Armut wurde viel zu lange ignoriert. Die Politik muss jetzt gegensteuern und sich nicht mehr nur um die beliebten City-Quartiere, sondern auch um die armen Randbezirke kümmern.“
Weitere Immobilien News von Immonet:
- Sozialer Wohnungsbau in Hamburg: Angekündigt, aber nicht umgesetzt
- Single-Hauptstadt Hamburg
- Immobilienhype in deutschen Großstädten
- In Hamburg stehen 45.000 Wohnungen leer
- Eigentumswohnungen in Hamburg hoch im Kurs
- In Hamburg werden immer mehr historische Villen abgerissen
- Hamburger Mieterverein prangert überhöhte Mietforderungen an
- Leerstand: In Hamburg bleiben rund 200 städtische Immobilien ungenutzt
- Einigung in Sachen Elbphilharmonie: Hochtief baut weiter
- Die teuersten Adressen in Deutschland





