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Bau der Elbphilharmonie: Die Farce geht in eine neue Runde

23.2.2012, geschrieben von in der Kategorie: Bauen,Gewerbeimmobilien

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Elbphilharmonie

Elbphilharmonie

Es läuft denkbar schlecht – anders kann man die Entwicklungen beim Bau der Elbphilharmonie nicht zusammenfassen. Nach mehrjähriger Bauverzögerung und Kostenexplosion, hat der der Baukonzern Hochtief nun wegen Streitigkeiten mit der Stadt bis zu 50 Mitarbeiter abgezogen.


Nachdem die Bauarbeiten seit 2011 auf Eis liegen, hat der Baukonzern Hochtief laut NDR nun zudem 40 bis 50 Projektmitarbeiter, darunter viele Ingenieure, mit anderen Aufgaben betraut. „Weil der Bauablauf der Elbphilharmonie wegen zahlreicher Änderungen, ungelöster Fragen und fehlender Entscheidungen an einigen Stellen gestört ist, haben wir zahlreiche Projektmitarbeiter mit anderen Aufgaben betraut“ sagte ein Sprecher der Bau AG.
Der Konzern liegt seit einer Zeit mit der Stadt Hamburg im Streit: Hochtief hatte Zweifel an der Tragfähigkeit der Dachkonstruktion und weigert sich weiterzubauen. Für die abgezogenen Mitarbeiter soll qualifizierter Ersatz gestellt werden, sobald die Arbeiten weitergehen. Wann das jedoch der Fall sein wird, und wann endlich Orchester, gewerbliche und private Mieter einziehen können, ist derzeit nicht absehbar.
Die ursprünglich geplanten Termine zur Fertigstellung sind schon lange abgelaufen – bei Baubeginn 2007 war die Fertigstellung für 2010 geplant. Inzwischen hat sich der Termin um bis zu fünf Jahre verschoben, die ursprünglichen Baukosten für die Stadt Hamburg von 77 Millionen haben sich seitdem mehr als versechsfacht und wurden 2011 mit 476 Millionen veranschlagt.