Bauen: Ökologisch und effizient sanieren – aber wie?
08.2.2010, geschrieben von Carsten Germann in der Kategorie: Bauen
Folgende Tags wurden vergeben: Bauen, Neubau, Sanierung
Es ist ein Evergreen rund ums Bauen. Beim Neubau, aber auch bei der Sanierung von Immobilien werden in Deutschland jährlich große Mengen an nicht recyclebarem Abfall produziert. Gleichzeitig werden für die Herstellung von Dämmstoffen aus Kunststoff fossile Ressourcen wie Erdöl benötigt. Zu wenig, um diesem Thema wirklich gerecht zu werden.
In Deutschland sind zudem rund ums Bauen immer noch zu viele Stoffe im Einsatz, die Allergien und verschiedenste körperliche Beschwerden auslösen können. Dazu gehören u. a. Holzschutzmittel oder Lösemittel in Farben. Dies geht aus verschiedenen Publikationen des Umweltbundesamtes und des Kompetenzzentrums Bauen mit Nachwachsenden Rohstoffen (KNR) hervor.
Dabei lassen sich diese problematischen Stoffe so einfach ersetzen: Durch ökologisch wertvolle Materialien. Flachs, Hanf oder Schafwolle können beispielsweise künstliche Dämmstoffe adäquat ersetzen. Diese nachwachsenden Rohstoffe können, so sie „sortenrein“ beim Bauen genutzt werden, entweder wieder verwendet oder problemlos kompostiert werden. Das Problem: Die Vorteile und die Verfahren zur Nutzung dieser Stoffe am Bau sind in der Öffentlichkeit immer noch relativ unbekannt. Lediglich die Fachpresse setzt sich in der Regel mit energieeffizienten Bau- und Sanierungsmaßnahmen auseinander.
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