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Bauherrenberatung: Wenn der Altbau saniert werden muss

18.11.2011, geschrieben von in der Kategorie: Bauen

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Altbau

Altbau, © Fotolia.com/Pixelbube

Rund 28 Millionen Wohnungen in Deutschland sind älter als 30 Jahre. Weil die energetische Qualität nicht mehr den heutigen Standards entspricht, müssen viele Hausbesitzer ihr Heim modernisieren. Durch fachmännische Beratung von Anfang an, können Bauherren viel Geld sparen.

Ein häufiges Problem: Die Immobilieneigentümer nehmen nur die offensichtlichen Mängel in Angriff. Das bedeutet zwar kurzfristig weniger Ausgaben, langfristig fallen durch den Aufschub weiterer Modernisierungsarbeiten jedoch häufig  höhere Kosten an. Die bessere Lösung: Bei einer fachmännischen Bauherrenberatung werden die  Vorhaben realistisch budgetiert und koordiniert. So lohnt sich etwa bei einer Renovierung der Fassade oder der Neueindeckung des Daches die Gebäudedämmung gleich mit in Auftrag zu geben. So fällt etwa der Aufbau des Gerüsts nur einmal an – und das spart Geld.

Die Modernisierung in fachmännische Hände geben

Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) empfiehlt, zunächst die Ziele der Modernisierung klar zu definieren. Welche energetischen Verbesserungen sind notwendig? Soll das Eigenheim familienfreundlich oder barrierearm umgestaltet oder auf den technisch neuesten Stand gebracht werden? Erster Schritt ist eine Bestandsaufnahme des Gebäudezustands. Eine fachgerechte Einschätzung ist gewährleistet, wenn diese von einem Sachverständigen, beispielsweise einem von der BSB zur Verfügung gestellten unabhängigen Bauherrenberater, begleitet wird. Mit Hilfe von Gebäudeunterlagen und einer Begehung ermittelt der Fachmann den Modernisierungsbedarf und schafft so die Basis für eine Budgetierung.

Qualitätsmängel und Vertragsprobleme vorbeugen

Auch bei der Planung und Durchführung steht der Bauherrenberater zur Verfügung – das gewährleistet die Qualitätssicherung. Baumängel gibt es nämlich nicht nur an Neubauten, auch bei Altbau-Modernisierungen sind solche nicht selten. Sind Eigenleistungen beim Bau geplant, hilft der fachmännischen Rat: Die „Heimwerker-Arbeiten“ müssen vertraglich festgehalten und von den Leistungen der Profis klar abgegrenzt werden. Versäumt der Bauherr das, kann es bei Mängeln zu unklaren Rechtslagen kommen und Streit wäre vorprogrammiert.

Eine Bauherrenberatung hilft neben der Ermittlung der Kosten auch dabei Fördergelder zu beantragen, die Bund, Land, Kommunen oder Energieversorger zur Verfügung stellen. Weitere Informationen sind unter www.bsb-ev.de zu finden. Dort ist außerdem der Modernisierungsratgeber „Zehn Schritte zum modernen Wohnen im Altbau“ für eine Schutzgebühr von drei Euro zzgl. Versandkosten erhältlich.