Berliner Immobilien: Mieten sollen mit Millionen subventioniert werden
14.6.2011, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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© Wikimedia Commons/Martin Pueschel
Wenn es nach Plänen der SPD geht, sollen die steigenden Wohnkosten in der Hauptstadt mit einem „Miet-Airbag“ abgefedert werden. Dazu wollen die Sozialdemokraten 500 Millionen Euro an öffentlichen Geldern zur Verfügung stellen.
Die Zeit der günstigen Mieten in Berlin ist vorbei. Um die Wohnkosten für die weniger wohlhabenden Berliner abzumildern, überlegt die in Berlin regierende SPD ein Wirtschaftsprogramm zu starten. Vorgesehen ist, einen Fonds mit anfangs 100 Millionen und später mit bis zu 500 Millionen Euro auszustatten. Von dem Geld soll vor allem die Gebäudesanierung mitfinanziert werden. So könnten Mietsteigerungen, die sich durch energetische Sanierungen ergeben reduziert werden. Der Fonds setzt sich aus Geldern des Zukunftsenergiefonds der Bundesregierung, aus europäischen Mitteln und durch Einnahmen bei der Neuvergabe von Konzessionen für die Energienetze (die stehen 2013/14 in Berlin an) zusammen.
Zudem verspricht sich die SPD laut Welt von dem Wirtschaftsprogramm die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Bereits heute arbeiten in Berlin 42.000 Menschen in der Umweltwirtschaft.
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