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Boris Becker rettet seine Villa auf Mallorca vor Zwangsversteigerung

01.10.2012, geschrieben von in der Kategorie: Blog,Finanzen,Recht

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Boris Becker

Boris Becker, © Wikimedia Commons/ipernity.com

Eigentlich sollte die Villa von Boris Becker auf Mallorca in diesen Tagen unter den Hammer kommen. Doch in letzter Minute hat der ehemalige Tennisprofi die Zwangsversteigerung seines Domizils auf der spanischen Insel abgewendet. Zeitungsberichten zufolge hat der Star die strittige Rechnung einer Gartenbaufirma beglichen.

Laut bild.de sollte das Anwesen auf Mallorca am Freitag zwangsversteigert werden. Denn: Boris Becker hatte die Rechnung einer Gartenbaufirma in Höhe von 276.162 Euro nicht bezahlt. Die betroffene Firma verklagte den Ex-Tennis-Profi. Dann kam überraschend die Wendung kurz vor Toresschluss: Eine halbe Stunde vor dem Termin wurde die Zwangsversteigerung abgesagt.

Bild.de zitiert eine Sprecherin des zuständigen Amtsgerichts in Palma de Mallorca: „Die Kläger haben um 10.30 Uhr ein Schreiben eingereicht, in dem sie versichern, dass sie ihr Geld bekommen werden und beantragen, die Versteigerung abzusagen.“ Damit sei der Fall für die Justiz abgeschlossen.

Mit der Luxus-Villa im Nordosten Mallorcas hat Boris Becker bisher nicht viel Glück gehabt. Vor 15 Jahren hatte er sich das Edel-Anwesen gemeinsam mit seiner damaligen Frau Barbara zum Preis von 8,5 Millionen angeschafft. Seither musste der Promi unter anderem im Jahr 2004 mehr als 200.000 Euro Geldstrafe wegen Verstoßes gegen die Bauordnung zahlen. Vor fünf Jahren wurde bekannt, dass Boris Becker versucht, die Villa wieder zu verkaufen – bisher ohne Erfolg.

An der Ausstattung liegt das aber wohl kaum: Die Edel-Finca verfügt über ein Gästehaus, einen 20-Meter-Pool sowie einen Tennis- und einen Basketballplatz. Und über einen riesigen Garten. Ein teures Vergnügen, wie der nun beigelegte Rechtsstreit mit der Gartenbaufirma zeigt.