Büro in Prag gesucht? Gewerbeimmobilien in Zentral- und Osteuropa legen zu
17.2.2010, geschrieben von Carsten Germann in der Kategorie: Gewerbeimmobilien
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Internationale Investoren sind in Sachen Gewerbeimmobilien weiterhin vor allem an wichtigen Standorten in Zentral- und Osteuropa interessiert. Das meldet das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE). Wie die Immobilienprofis von CBRE ermittelten, stiegen die Transaktionsumsätze auf dem Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien vor allem in Zentral- und Osteuropa (CEE) im zweiten Halbjahr 2009 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des letzten Jahres stark an. Von dem insgesamt in 2009 erzielten Volumen von 2,5 Milliarden Euro entfielen rund zwei Milliarden Euro auf das zweite Halbjahr – Verglichen mit den Jahren zuvor blieben die Umsätze jedoch auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2009 wurde insgesamt rund 75 Prozent weniger in Gewerbeimmobilien investiert als noch im Jahr 2008. Das gute zweite Halbjahr konnte diesen Trend nicht mehr umkehren. In diesem Zeitraum lagen die Umsätze rund 50 Prozent unter den entsprechenden Zahlen von 2008.
„Investoren in Zentral- und Osteuropa sind vornehmlich an exzellenten Immobilien in sehr zentralen Lagen interessiert“, kommentierte Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland, die Zahlen, „in diesem Jahr bleiben – zum gegenwärtigen Zeitpunkt – erhebliche Unsicherheiten über die wirtschaftliche Entwicklung der Region bestehen“.
Im gesamten Jahr 2009 entfielen 56 Prozent des Investitionsvolumens auf die zentraleuropäischen Märkte. Diese, so die Immobilienexperten von CB Richard Ellis, bieten im Vergleich mit den Märkten in Ost- und Südeuropa eine wesentlich höhere Sicherheit.
Der Marktanteil von zentraleuropäischen Metropolen wie Prag, Warschau und Budapest in Sachen Transaktionsvolumen lag im Jahr 2009 bei 34 Prozent – eine satte Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2008. Entsprechend ging der Marktanteil Südosteuropas im gleichen Zeitraum um 13 Prozentpunkte zurück und liegt nun bei 25 Prozent.
Die stärkste Nachfrage gab es im Segment Büroimmobilien, es folgten Investitionen in Einzelhandelsobjekte. „Insgesamt hat die Bedeutung lokaler Investoren 2009 deutlich zugenommen. Dies gilt insbesondere für Russland, wo nationale Investoren für 56 Prozent der Nachfrage nach Gewerbeimmobilien verantwortlich sind“, so Fabian Klein.
Positives Signal: Für das Jahr 2010 gehen die Experten von CB Richard Ellis davon aus, dass sich die im zweiten Halbjahr 2009 beobachtete Belebung der Märkte weiter fortsetzen wird.
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