Büroimmobilien: Die beliebtesten Standorte der Investoren
09.3.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Nach wie vor geben Invesoten ihr Geld am liebsten auf dem britischen Büroimmobilien-Markt aus, inzwischen wagen sich die Finanzjongleure aber auch wieder verstärkt in andere Länder. Besser als erwartet läuft es für das krisengebeutelte Spanien.
In Büroimmobilien wird vorzugsweise dort investiert, wo die Wirtschaft floriert. Denn wenn es rund läuft, stehen die Chancen besser, dass die Nachfrage nach Mietflächen konstant bleibt oder sogar noch steigt. Bisher war es vor allem der Markt auf der Insel, dem die Investoren vertrauten: 42 Prozent des europäischen Gesamttransaktionsvolumen entfallen auf britische Immobilien – das ergab eine Erhebung des Immobilien-Dienstleisters Savills. Doch es gibt immer wieder nicht vorhersehbare Entwicklungen: Im vergangenen Jahr überraschte Stockholm die Ökonomen – die schwedische Hauptstadt lag bei dem Investmentvolumina in Europa auf Platz drei. In diesem Jahr ist eine steigende Anzahl der Investoren vorhersehbar, denn das schwedische Bruttoinlandsprodukt wird vorrausichtlich weiter stark wachsen. Auf Platz eins und zwei konnten sich London und Paris profilieren.
Den spanischen Büroimmobilienmarkt schätzen Experten längst nicht so negativ ein, wie mancher Laie vielleicht erwarten würde. „Der Wohnungsmarkt ist derzeit ein Desaster, aber die spanischen Büroimmobilien sind gesünder, als man sie oft wahrnimmt“, sagte Thomas Beyerle, Chefstatistiker bei der IVG Immobilien AG dem Handelsblatt.
Deutschland hat als Investitionsstandort bei den Investoren gewonnen: In den Metropolen Berlin und Hamburg floss soviel Geld für Büroimmobilien, dass die Städte es auf Platz vier und fünf der stärksten Investmentmärkte schafften. Der deutsche Markt ist wegen seiner sehr guten Wachstumsaussichten und einem geringen Risiko beliebt.
Zur Vorsicht raten Ökonomen dagegen auf südeuropäischen Märkten wie Portugal und Griechenland. Hier, aber auch in den wirtschaftlich stabilen Niederlanden sind Investitionen in Büroimmobilien risikoreich, weil die Leestandsquote sehr hoch ist.
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