Christian Wulffs Haus: Sag mir wie du wohnst und ich sag dir wer du bist
21.12.2011, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Blog
Folgende Tags wurden vergeben: Architekt
Die Hausfinanzierungsaffäre bringt Bundespräsident Christian Wulff immer mehr in Bedrängnis. Architekt Philipp Dittrich hat sich das Corpus Delicti mal genauer angesehen.
In einem Interview mit der Taz zeigt der Architekt, der beim Bundesamt für Raumwesen arbeitet, wenig Begeisterung für das Design des Einfamilienhauses. Vor allem vermisst Dittrich an dem Haus einen gewissen Gestaltungswillen. „Aber grundsätzlich ist das einfach ein unglaublich biederes Häuschen, was dann auch noch so tut, als wäre es alt oder hätte eine handwerkliche Qualität. Die Proportionen stimmen nicht und die Fensterkreuze sind nur aufgeklebt. Das Glas ist nicht wirklich geteilt wie bei echten historischen Fenstern“, sagte Dittrich im Interview mit der Taz.
Die Architektur sei durchschnittlich. Dittrich bezweifelte aber nicht, dass das für viele Bürger auch eine sympathische Seite habe. Allerdings gibt der Architekt auch zu bedenken, dass Politiker immer eine Art Vorbildfunktion haben und den Anspruch vertreten, Gegenwart und Zukunft gestalten zu wollen. Das könne er mit Blick auf die Architektur des Hauses nicht erkennen. Bei der Summe von 500.000 Euro sei architektonisch mehr möglich gewesen.
Weitere Immobilien News von Immonet:
- 90 Prozent der Bauherren kaufen ihr Eigenheim lieber vom Bauträger
- Immobilien: Ikea verkauft Fertighäuser in Deutschland
- Luxusimmobilien: So exklusiv wohnt München bei REAL ESTATE selected
- Seltener Fund: Handwerker finden bei Baggerarbeiten 100.000 Mark unter der Terrasse
- Franka Potente will kein Haus im Grünen
- Zensus 2011: Heute beginnt die kritische Datenerhebung
- Immobilienverband Deutschland zu Gast bei Immonet
- Immobilienmarkt Irland: Ein Haus aus totem Geld
- Immonet-Nachrichtenspot “Bürgschaft”
- Trend: Spektakulär Wohnen im Baumhaus






