Deutsche Immobilienpreise steigen seit zehn Jahren erstmals wieder an
23.6.2011, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Nach einer Umfrage der Landesbausparkassen ist der Wohnungsmarkt am Beginn einer Wachstumsphase. Alleine 2011 stiegen die Immobilienpreise um drei Prozent an. Diese Entwicklung macht sich nicht nur in den Metropolen, sondern auch im Umland bemerkbar.
Die teuersten Eigenheime stehen in Wiesbaden. 750.000 Euro müssen Käufer durchschnittlich für ein Einfamilienhaus in der hessischen Landeshauptstadt auf den Tisch legen. Es folgen München (710.000), Heidelberg (550.000), Ingolstadt (525.000), Freiburg (520.000) und Stuttgart (510.000). Auch touristisch geprägte Regionen wie Starnberg (675.000) und Garmisch-Partenkirchen (625.000 Euro) sind keine günstigen Immobilienstandorte.
Die regionalen Unterschiede sind groß: in Hofheim, Frankfurter Raum, sind Einfamilienhäuser mit durchschnittlich 600.000 Euro ganze 100.000 Euro teurer als in Frankfurt selbst.
Relativ preiswerte Objekte können Kaufwillige in Städten wie Leipzig (160.000 Euro), Hannover (200.000 Euro) sowie Bremen und Dresden mit je 220.000 Euro erwerben. Noch günstiger wird es in mittelgroßen Städten. So ist ein Einfamilienhaus in Eisleben bereits für 50.000 Euro zu haben.
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