Politik kritisiert deutsches System der Maklervergütung
20.1.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Blog,Recht
Folgende Tags wurden vergeben: Courtage, Makler, Mieter, Vermieter
Das deutsche System der Maklervergütung ist international einmalig: In keinem anderen Land wird der Makler vom Suchenden bezahlt, nimmt aber die Interessen des Verkäufers wahr. Doch die Gegner der widersinnigen Konstruktion formieren sich.
Nachdem die SPD bereits Ende vergangenen Jahres den Antrag im Parlament einreichte, die Maklerprovision zwischen Käufer und Verkäufer aufzuteilen, forderte nun auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Novellierung der Regelung. Allerdings plädieren die Grünen dafür, dass die Provision allein vom Verkäufer oder Vermieter getragen wird. Einen entsprechenden Antrag reichte die Fraktion jüngst im Bundestag ein. Sie moniert an der bisherigen Regelung eine Benachteiligung der Immobilien-Suchenden. Besonders Menschen, die arbeitsplatzbedingt häufig umziehen müssen, würden finanziell erheblich unter der Situation leiden.
Weitere Immobilien News von Immonet:
- Bundestag lehnt Neuregelung der Maklercourtage ab
- Auftrag und Vergütung von Maklern – andere Länder machen es besser
- Maklercourtage: Muss bald der Vermieter zahlen?
- Mieter und Vermieter: Wer muss wann zur Schaufel greifen?
- Nebenkosten: BGH stärkt Vermieter-Rechte
- Maklergebühren: Zahlen bald die Vermieter?
- BGH-Urteil erleichtert Kündigung von Mietwohnungen
- Gericht entscheidet: Mieter haben Anspruch auf ein heißes Vollbad
- Trinkwasseruntersuchung: Muss doch der Vermieter zahlen?
- Mietrecht: Mieter müssen für Renovierung zahlen






