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Die teuersten Adressen in Deutschland

03.1.2011, geschrieben von in der Kategorie: Blog,Immobilien-Märkte

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Friesenhaus

© Fotolia.com/Philipp Baer

Schlossallee und Parkstraße liegen im wahren Leben auf Sylt: Denn hier befinden sich die teuersten Wohnstraßen Deutschlands. Im Ort Kampen wurden im vergangenen Jahr wiederholt Spitzenpreise erreicht: So kostete Wohneigentum mit direkter Lage am Wattenmehr zwischen 25.000 und 35.000 Euro pro Quadratmeter – das ermittelte der Immobilenmakler Engel & Völkers.

Auf der Insel sorgt besonders der knappe Baugrund für hohe Preise – Immobilien in Spitzenlage werden hier deshalb kaum zum Verkauf angeboten. Das knappe Angebot hat Sylt mit weiteren Top-Lagen gemeinsam: Die besten Lagen in Hamburg und München kommen nur höchst selten auf den Markt, Neubauten gibt es hier kaum. Ausnahmen bilden zur Zeit die spektakulären Bauprojekte an der Hamburger Außenalster und am Hafenrand: Im Harvestehuder Weg entstehen rund 30 Eigentumswohnung mit 130 bis 200 Quadratmeter Wohnfläche und Alsterblick. Kostenpunkt: ca. 12.000 Euro pro Quadratmeter. Ähnliche Marken werden für die Bauprojekte am Hamburger Hafenrand erreicht.

Die Liste der Städte mit den besten Lagen wird weiterhin von München und Hamburg angeführt. Besonders deutlich aufgeholt hat Berlin: Galten Wohnungen hier bisher noch als vergleichsweise günstig, waren im vergangenen Jahr erstmals Quadratmeterpreise von mehr als 8.000 Euro zu verzeichnen. Am Park in der Nähe des Tiergartens ist die teuerste Adresse der Hauptstadt.
Nach wie vor in der Oberliga spielt auch Düsseldorf: Wer linksrheinisch in Düsseldorf-Oberkassel oder im Kaiser-Wilhelm-Ringwohnen will muss bis zu 10.000 Euro pro Quadratmeter zahlen. Hier, wie auch in Hamburg oder Konstanz ist es besonders ein schöner Ausblick, der teuer bezahlt werden muss.