Diktatoren-Immobilien: Was passiert mit Gaddafis deutschen Villen?
04.11.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Blog
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Nach dem Tod des Diktators Muammar al Gaddafi und dem Ende seines Regimes ist ungeklärt, was mit seinen weltweit verstreuten Besitztümern geschieht. In München Bogenhausen steht bereits seit Jahren eine Acht-Millionen-Villa leer.
Der Sohn des ehemaligen lybischen Herrschers Saif al-Arab sollte die 10-Zimmer-Villa mit 540 Quadratmetern eigentlich während seines Studiums von 2006 bis Anfang 2011 bewohnen. Genauso wenig wie an der Universität wurde der Gadaffi-Sprössling jedoch in dem weißen Luxusbau gesehen. Stattdessen zog der Lybier das Leben im Hotel vor und nahm exzessiv am Münchner Nachleben teil.
Immobilienhändler Detlev Freiherr von Wangenheim hatte das Objekt an die Herrscher-Familie vermittelt. Einen Auftrag zum Weiterverkauf hatte er vom früheren lybischen Botschafter ebenfalls erhalten. Nach den jüngsten Entwicklungen hat das Vorhaben jedoch wohl keine Priorität. „Der neue Botschafter hat sicher andere Aufgaben, als sich um den Verkauf dieser Villa zu kümmern“, räumte Wangenheim laut Welt.de ein. Eine weitere Villa im Stadtteil Waldperlach soll ebenfalls im Besitz des Clans sein.
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