Düsseldorf: Wer mieten will, muss blechen
16.2.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Düsseldorf holt auf – und zwar in Sachen Mietteuerung. Zwar gehörte die Stadt am Rhein schon immer zu den teureren Pflastern, 2010 gab es jedoch mal einen kräftigen Sprung nach vorn. Der Grund ist wie in so vielen Großstädten ist die Verknappung des Wohnraumes.
Wer in Düsseldorf eine Wohnung besichtigt, kann sich darauf einstellen, einem Massenauflauf zu begegnen. Weil in der Werber-Metropole kaum Neubauten entstehen und die Bevölkerungszahl wächst, reißen sich immer mehr Menschen um freie Wohnungen und Häuer. Im Vergleich zu 2009 stieg der Mietpreis im vergangenen Jahr um sagenhafte 18 Prozent an – im Schnitt kostet der Quadratmeter einer Düsseldorfer Wohnung so rund 13 Euro. Altbauwohnungen verteuerten sich in den letzten zwei Jahren ebenfalls um zehn Prozent und liegen nun durchschnittlich bei elf Euro pro Quadratmeter.
Ein Grund für den starken Zuzug nach Düsseldorf sehen Makler unter anderem in dem Trend, vom Umland wieder in die Stadt zu ziehen. „Wer in den 80er oder 90er Jahren noch aus der grauen Stadt raus ins Grüne gezogen ist, der möchte heute gerne zurück“, sagte Jörg Schnorrenberger, Vorsitzender des RDM-Bezirksverbands Düsseldorf gegenüber RP Online. Besonders ältere Menschen suchen die Nähe von Arzt, Theater und Einkaufsmöglichkeiten.
Weitere Gründe: Es gibt immer mehr Singles, die einen eigenen Hausstand führen. Zudem hat sich die Quadratmeterzahl, die eine Person beansprucht, in den vergangenen Jahren stark erhöht: Bewohnte in den 70er Jahren eine Person durchschnittlich noch 24 Quadratmeter, haust der Düsselorfer heute auf 47 Quadratmetern Fläche – Tendenz weiter steigend.
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