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Durchblick im Dächerdschungel der Städte

04.3.2010, geschrieben von in der Kategorie: Blog

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Satteldach

Satteldach / Fotolia.com

Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Bauweisen von Häusern stark verändert. Neben moderneren Bautechniken und Baustoffen hat sich auch die Architektur weiterentwickelt. An den Dächern von Häusern wird dies ganz besonders deutlich. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Dachformen, die Sie auch bei den Immobilienanzeigen auf Immonet.de häufig finden.

Satteldach

Hierzulande sind Satteldächer die wohl häufigste Dachform, da sie einfach und kostengünstig zu bauen ist. Wie das Foto links zeigt, laufen die beiden Dachhälften schräg aufeinander zu und bilden am höchsten Punkt den Dachfirst. Hinsichtlich der Dachneigung und Traufhöhen gibt es mehrere Satteldachformen, die von Region zu Region unterschiedlich konstruiert werden.

Pultdach

Pultdach / fotolia.com

Pultdach

Die Form des Pultdaches wird durch den Namen bereits angedeutet; es ähnelt einem Rednerpult. Das Dach besteht aus einer einzigen Fläche, die geneigt auf dem Haus liegt. Auf dem Foto ist ein Pultdach zu erkennen, welches über die sogenannte „Hohe Wand“ hinausragt und so gleichzeitig Sonnenschutz bietet. Die Hohe Wand kennzeichnet die höchste Hauswand, auf der das Dach liegt.

Flachdach

Flachdächer sind kaum oder nur sehr wenig geneigt, deshalb müssen sie gut gegen Regenwasser abgedichtet sein und benötigen eine Entwässerung. Ein Flachdach zu errichten bietet Bauherren mehrere Vorteile, u.a. eine leichte Bauweise, zusätzliche Nutzfläche (z.B. als Dachterrasse) oder spätere Erweiterungsmöglichkeiten des Hauses, indem ein Stockwerk aufgebaut werden kann.

Krüppelwalmdach

Krüppelwalmdach / fotolia.com

Walmdach

Ein Walmdach besteht nicht nur aus zwei Dachflächen, wie beim Satteldach, sondern aus vier Flächen, die alle aufeinander zulaufen. Die Dachflächen an den beiden längeren Hausseiten sind trapezförmig konstruiert, die Dachflächen auf den kurzen Seiten sind dreieckig. Eine Unterform des Walmdachs ist das sogenannte Krüppelwalmdach. Hier sind die Dachflächen an den Giebelseiten nicht ganz bis auf Traufhöhe heruntergezogen (vgl. Bild links).