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Imagepolitur auf chinesisch: Eine gigantische Stadt aus Eis

05.1.2012, geschrieben von in der Kategorie: Blog

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Stadt aus Eis in China

© Wikimedia Commons/Photo by Lin Yang

Seit Wochen bauen Hunderte Künstler und Arbeiter im chinesischen Harbin an einer Stadt aus Schnee und Eis. Die gigantischen Bauten aus gefrorenem Wasser sollen Millionen von Touristen anziehen und die Region als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele etablieren.

China, Land der Superlativen: Der bevölkerungsreichste Staat wartet mit zweistellen Wirtschaftswachstumsraten auf und hat sich in den vergangenen Jahren zum Motor der  Weltkonjunktur entwickelt. Dass hier alles möglich ist, zeigen chinesische Künstler alljährlich im chinesischen Harbin mit einer besonderen Form der Gigantomanie: In der Metropole im Nordosten Chinas entsteht eine ganze Stadt aus Schnee und Eis. Die Region ist als Standort prädestiniert, da die Temperaturen während der Wintermonate auf bis zu minus 40 Grad fallen. Die Besucher können dieses Jahr ab dem 6. Januar neben Häusern und Palästen in Originalgröße kalte Nachbauten des Louvre, der Pyramiden von Gizeh und der chinesischen Mauer bestaunen. Besonders beliebt ist eine Rutsche und ein Restaurant aus Gefrorenem, in dem bis zu 100 Besucher verköstigt werden.
Die Stadtväter von Harbin erwarten von dem Spektakel, das seit 1985 stattfindet eine wachsende Bekanntheit der Stadt und Einnahmen in Millionenhöhe durch die Touristenströme. Außerdem soll die Region laut focus.de  als Ort für die Winterfestspiele positioniert werden.