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Einzelhandelsimmobilien: Mehr Transaktionen im ersten Halbjahr 2010

24.8.2010, geschrieben von in der Kategorie: Gewerbeimmobilien

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Shoppingcenter

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Der europäische Markt für Einzelhandelsimmobilien ist in Bewegung. Wie das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) mitteilt, stieg das Investitionsvolumen in diesem Segment im ersten halben Jahr 2010 deutlich an.

Laut CBRE erreichte das Gesamtvolumen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein Niveau von 15,7 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Anstieg um satte 15 Prozent im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2009. In dieser Zeitspanne lag die Summe der getätigten Investitionen bei 13,6 Milliarden Euro. Der Marktanteil der Einzelhandelsprojekte erreichte damit im ersten Halbjahr 2010 einen Wert von 35 Prozent – im gesamten europäischen Investmentmarkt. Die Transaktionssumme liegt bei 45,1 Milliarden.

Besonders dominant: Großbritannien und Deutschland. Beide Länder kumulierten 60 Prozent des Investitionsvolumens in Einzelhandelsimmobilien. Deutschland verdoppelte das Volumen in den ersten sechs Monaten im Vergleich zur zweiten Hälfte des Vorjahres – von 2,1 Milliarden auf 4,1 Milliarden Euro. Diesen Anstieg führen die Experten von CB Richard Ellis in erster Linie auf Shopping-Center-Transaktionen zurück. Zu diesen Aktivitäten gehören u. a. der Corio-Deal (Volumen: Mehr als eine Milliarde Euro) und die Akquisition des Alexa Shopping-Centers in Berlin (316 Millionen Euro). In Deutschland erreichten internationale Investoren im ersten Halbjahr 2010 einen Marktanteil von 52 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen. Im Jahr 2009 hatte dieser Wert noch bei 22 Prozent gelegen.

„Im Bereich Retail Investment setzt sich der Trend fort, den wir auch für den gesamten Gewerbeimmobilienmarkt erkennen. Aufgrund einer höheren Liquidität im Markt steigt auch das Volumen einzelner Transaktionen“, erklärt Jan Dirk Poppinga, Head of Retail Investment bei CB Richard Ellis in Deutschland die erfreuliche Entwicklung, ,,dies gilt insbesondere für internationale Investoren. Die Mehrheit der Transaktionen mit einem Volumen von 100 Millionen Euro und mehr hat grenzüberschreitenden Charakter.“ Die Nachfrage nach Investoren, so Poppinga weiter, konzentriere sich besonders auf das „Premiumsegment“ des Marktes, auch im Bereich Shopping-Center. Nicht zuletzt seien einige Investoren bereit, Entwicklungs- und Vermietungsrisiken einzugehen und sich für Objekte mit hohem Potenzial zu interessieren.