Einzelhandelsimmobilien: New York City weltweit teuerster Standort
31.5.2010, geschrieben von Carsten Germann in der Kategorie: Gewerbeimmobilien
Folgende Tags wurden vergeben: Einzelhandelsimmobilien, München, New York City, Ranking
Das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) hat jetzt seinen Report Global Retail Market View über die weltweit teuersten Märkte für Einzelhandelsimmobilien für das erste Quartal 2010 veröffentlicht. Darin wird München auf Rang 15 als teuerster Markt für Einzelhandelsimmobilien in Deutschland gelistet. Spitzenreiter dieser Rangliste ist New York City.
Wer in „Big Apple“ eine Einzelhandelsimmobilie erwerben will, muss tief in die Tasche greifen. Zentrales Ergebnis des Reports: In den meisten wichtigen Metropolen für Einzelhandelsimmobilien haben sich die Spitzenmieten im ersten Quartal dieses Jahres stabilisiert. Die Nachfrage nach Flächen in Spitzenlagen ist ungebrochen gut, der Leerstand ging zurück. Grund hierfür sind ein verbessertes Konsumklima und positive Aussichten für die Wirtschaft. Teuerster Standort für Einzelhandelsimmobilien weltweit bleibt New York City. Für einen Quadratmeter sind in der Spitze 13.744 Euro jährlich zu zahlen. Sydney folgt mit 9.207 Euro pro Quadratmeter jährlich hinter New York auf dem zweiten Platz gefolgt von Hongkong. In der asiatischen Metropole liegen die Mietpreise im Segment Einzelhandelsimmobilien bei 7.757 Euro pro Quadratmeter jährlich.
Auf den weiteren Plätzen liegen London und Paris. Die stärksten Zuwächse bei den Mietpreisen für Einzelhändler wurden in Süd- und Mittelamerika verzeichnet. So legten die Mietpreise für Einzelhandelsimmobilien vor allem in Rio de Janeiro, Mexiko City und Santiago de Chile sowohl auf Quartalsbasis als auch im Jahresvergleich signifikant zu. „Nach wie vor sind Einzelhändler in der gegenwärtigen, wirtschaftlichen Situation Herausforderungen ausgesetzt. Diese nutzen einige auch, um die Konditionen ihrer Mietverträge nach zu verhandeln“, kommentiert
Karsten Burbach, Head of Retail bei CB Richard Ellis in Deutschland, „für die Spitzenlagen erkennen wir ein weiterhin hohes Interesse, so dass für diese Lagen keine signifikant sinkenden Mietpreise zu verzeichnen sind. Die Diskrepanz zu den Nebenlagen in Bezug auf den Leerstand und die zu zahlenden Flächenpreise nimmt allerdings zu. Insbesondere in Westeuropa zeigen sich die Spitzenlagen extrem stabil. In Berlin, London und Paris gibt es in einzelnen Segmenten noch immer einen intensiven Wettbewerb um attraktive Flächen in sehr guten Lagen.“
Weitere Immobilien News von Immonet:
- Immobilien: „Swinging London“ weltweit führender Standort für Einzelhändler
- Teuerste Einkaufsstraße der Welt: Die Reichen shoppen in der Schweiz
- Einzelhandelsimmobilien: Dynamik in Dresden
- Immobilien im Einzelhandel: Aachen ist angesagt
- Einzelhandelsimmobilien: Mehr Transaktionen im ersten Halbjahr 2010
- Düsseldorfer Investor bietet für 3.200 Schlecker-Filialen
- Einzelhandelsimmobilien: Bieterkampf um Kaufhauskette
- Studie belegt: Zürich ist teuerstes Pflaster der Welt
- Teuerste Wohnorte: Fantasiepreise in Monaco
- Immobilienpreise: Teuer im Süden, günstig im Osten






