Europäischer Immobilienmarkt: Es geht aufwärts
04.11.2010, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Dass es mit dem US-amerikanischen Immobilienmarkt nicht zum Besten steht, ist aus den Nachrichten hinreichend bekannt. Doch wie sieht es im Rest der Welt aus? Es geht aufwärts – das ist das Ergebnis der Marktuntersuchung Global Commercial Property Survey (GPS) zu den Immobilienmärkten.
Besonders in Schwellenländern, die relativ unbeschadet durch die Finanzkrise gekommen sind, ist die Tendenz auf den Immobilienmärkten positiv: Länder wie China, Hongkong, Singapur und Brasilien haben eine gute binnenwirtschaftliche Entwicklung zu verzeichnen, und das wirkt sich auch auf die Immobilien-Nachfrage aus.
Die Wachstumsraten in Europa sind weniger hoch, stimmen aber zuversichtlich: So stieg die Flächennachfrage im dritten Quartal 2010 in 14 Ländern an, das sind vier Länder mehr als im vergangenen Quartal. Grundsätzlich leiden laut der GPS die europäischen Märkte aber an einem Überangebot von Flächen. So sind auch in vielen Regionen negative Entwicklungen bei den Mietpreisen zu verzeichnen.
In Russlang hingegen läuft es gut für Immobilienanbieter: Hier steigt die Flächennachfrage am stärksten, darauf folgen Skandinavien und Polen.
Auch die Investmentaktivitäten lassen Hoffnung aufkommen für die europäischen Immobilienmärkte – sieht man einmal von Portugal, der Ukraine, Kroatien und Großbritannien ab. Hier ist Polen sogar Spitzenreiter im europäischen Vergleich, im dritten Quartal 2010 erreichte das Land die besten Marktwerte und Experten rechnen mit einer weiter steigenden Investitionsrate.
Für Deutschland sind die Erwartungen zwar nicht ganz so positiv, die Stimmung auf den Immobilienmärkten hat sich jedoch deutlich verbessert: Die Erwartung zur Entwicklung der Kapitalmärkte hat sich von minus neun Prozent in zweiten Quartal auf plus 19 Prozent in dritten Quartal verbessert.
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