Ferienhauskauf: Immobilien in Krisen-Staaten günstig wie nie
21.12.2010, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Blog,Immobilien-Märkte
Folgende Tags wurden vergeben: Ferienimmobilien, Griechenland, Irland, Krise, Portugal
So makaber es auch klingt: Die Krisenzeiten in den europäischen Staaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien – den so genannten PIIGS-Staaten – kommen Immobilienkäufern zugute. Denn in all diesen Ländern sind die Immobilienpreise stark gefallen. Wer also ein Schnäppchen machen und sich ein sonniges Feriendomizil sichern will, der sollte jetzt zuschlagen.
In Portugal herrscht bereits seit der Jahrtausendwende eine wirtschaftliche Schieflage. Bis heute konnte sich das Land im Südwesten Europas nicht davon erholen. Konsequenz: Die Preise für Eigenheime liegen dauerhaft niedrig. Laut Handelsblatt.com stehen zwischen 300.000 und 400.000 Objekte leer. Eine riesige Menge, bedenkt man, dass Portugal nur etwa 10 Millionen Einwohner hat.
Im Nachbarstaat Spanien sieht es nicht viel besser aus: Durch die geplatzte Immobilienblase ist der Kaufwert vieler Objekte um bis zu 50 Prozent gesunken. Eine Katastrophe für in- und ausländischen Eigentümer, die beim Kauf noch ein Vielfaches bezahlt haben. Ähnlich sieht es auf der grünen Insel aus. Irland ist übersät von Neubauten, die noch nie bewohnt wurden. Besonders Engländer suchen hier jetzt nach einem heimatnahen Feriendomizil.
Der einzige Pleite-Staat, dessen Preise für Eigenheime noch recht stabil sind, ist Griechenland. Hier hat die Krise zwar fatale Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Der Wohnmarkt ist davon im Vergleich zu den anderen PIIGS-Staaten jedoch wenig betroffen. Ein Bauboom wie etwa in Irland vor wenigen Jahren hat in Hellas nicht stattgefunden, so dass kein extremes Überangebot an Immobilien besteht und Eigentümer keine hanebüchenen Kredite bedienen müssen, um ihre Immobilien halten zu können. Das ein oder andere Immobilien-Schnäppchen finden Griechenland-Fans aber auch hier.
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