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Für Rentner steigt die Belastung durch Miete

14.6.2012, geschrieben von in der Kategorie: Blog

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Schlechte Nachrichten für Rentner in Deutschland: Sie müssen einen immer höheren Anteil ihrer Einkünfte für die Miete aufwenden. Insgesamt betrifft diese Entwicklung zwar alle Haushalte. Bei keiner Gruppe aber fällt sie so stark ins Gewicht wie bei den Rentnern.

Wie der Informationsdienst der Bausparkasse LBS, Bauen und Finanzieren, mitteilt, stieg die finanzielle Belastung durch die Miete für Rentner von durchschnittlich 24,7 Prozent im Jahr 2002 auf zuletzt 26,3 Prozent. Der Informationsdienst beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Demnach stieg die durchschnittliche Miete von Rentnern in Deutschland im Durchschnitt um 40 Euro auf nun 401 Euro im Monat.

Wer im Berufsleben steht, muss mit 20,3 Prozent seiner Einkünfte einen deutlich geringeren Anteil für seine Bruttokaltmiete ausgeben. Dabei ist der Anteil bei Erwerbstätigen im vergangenen Jahr sogar leicht gesunken. Als Grund für die negative Entwicklung bei Rentnern nennt LBS-Sprecher Gregor Schneider einen im Vergleich zum Erwerbseinkommen unterdurchschnittlichen Anstieg der Renten in Deutschland.

Bei genauerer Betrachtung der Zahlen werden große Unterschiede deutlich. Während die einen Rentner besser dastehen, müssen andere sogar bis zu 35 Prozent ihrer Einkünfte für die Miete aufbringen. Das betrifft etwa jeden dritten Rentnerhaushalt in Deutschland. Allerdings berücksichtigt die LBS für diese Zahlen nicht die Bruttokaltmiete, sondern schließt auch alle Nebenkosten mit ein. Ein Drittel der Rentner zahlt demnach im Durchschnitt eine monatliche Warmmiete von 485 Euro.