Griechische Immobilien: Wem gehören die denn?
21.6.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Durch Sparprogramme ist der Staatshaushalt Griechenlands nicht zu retten. Weil ausländischen Kredite jedoch an den Erfolg der eigenen Leistungen geknüpft sind, versucht das Krisenland durch den Verkauf von staatlichen Immobilien liquide zu werden. Das Problem: Es ist nicht ganz klar, welche Objekte dem Staat gehören.
Auf Einnahmen von rund 50 Milliarden Euro hofft Athen durch den Verkauf staatlichen Eigentums. Doch ob die Hoffnungen begründet sind, hängt wesentlich davon ab, ob die Beamten klären können, was denn nun eigentlich zum Staatsbesitz gehört. Denn in der hellenischen Republik gibt es kein flächendeckendes Katasteramt, das Grundsstücke erfasst und verwaltet. Die Klärung von Eigentumsverhältnissen ist trotz des riesigen Verwaltungsapparates so oft nicht möglich.
Bestes Beispiel: Das Gelände des ehemaligen Athener Flughafengelände Ellinikon hat laut welt.de einen geschätzten Wert von sechs Millionen Euro und liegt brach. Wem es gehört, ist strittig. Ähnlich ist die Lage laut Tagesspiegel bei zahlreichen weiteren Besitztümern, einem Verkauf stehen langwierige Rechtsstreitigkeiten entgegen. Momentan liegen die Schulden der Griechen bei ungefähr 330 Milliarden Euro.
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