Größtes kommunales Wohnungsunternehmen in Berlin investiert 70 Millionen Euro in neuen Wohnraum
10.5.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Der anhaltende Boom auf dem deutschen Immobilienmarkt macht es möglich: Die Degewo, das ist das größte kommunale Wohnungsunternehmen in Berlin, möchte in den kommenden Jahren kräftig in den Neubau von Wohnungen investieren. 70 Millionen Euro sollen in den Bau von 720 neuen Wohnungen fließen. Schon heute hat die Degewo 60.000 Wohnungen im Bestand.
Wie die Berliner Morgenpost berichtet, läutet das Unternehmen damit gleichsam einen Strategiewechsel ein. Erstmals seit zehn Jahren investiert die Degewo wieder in den Neubau von Wohnungen. Bis dato hatte sie sich auf den Kauf von Bestandswohnungen konzentriert. Mit der guten Nachrichten für alle Wohnungssuchenden auf dem engen Berliner Immobilienmarkt ging Degewo-Chef Frank Bielka nun an die Öffentlichkeit.
Das Gros der neuen Wohnungen soll in der südlichen Gropiusstadt entstehen. Etwa 400 Wohnungen möchte die Degewo dort auf ihren eigenen Grundstücken bauen. Weiter 120 sind in Köpenick, 45 in Adlershof geplant. Im kommenden Jahr soll die Großinvestition umgesetzt werden. Wie bekannt wurde, verhandelt die Degewo außerdem über Grundstückskäufe in Adlershof und am Müggelseedamm in Friedrichshagen. Insgesamt mehr als 150 Wohnungen sind in diesen Bereichen vorgesehen.
Die Degewo rechnet mit Baukosten von etwa 1.500 Euro je Quadratmeter. Auf dieser Grundlage rechnen sich die Wohnungen später bei einer Kaltmiete von acht Euro je Quadratmeter im Monat, sagte der Degewo-Chef. Damit liegen die geplanten Wohnungen deutlich über den Durchschnittspreisen des gültigen Mietspiegels. Günstiger aber seien die Neubauten in Berlin nicht zu haben, so Bielka. Derzeit weist der Berliner Mietspiegel einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5,21 Euro aus.
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