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Gute Zeiten für Käufer von Ferienimmobilien

03.2.2011, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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So mancher Urlauber nutzt die Haushaltsschieflage in den sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien), um günstig eine Ferienimmobilie zu erwerben. Aber auch weiter östlich – etwa in der Türkei – bietet der Immobilienmarkt Lohnendes.

Die Schuldenkrise wirkt sich jedoch nicht auf alle Immobilienmärkte der von einer Schuldenkrise betroffenen Länder aus: So blieb der hellenische Markt trotz der katastrophalen Haushaltslage bisher stabil. Zu verdanken ist das unter anderem dem Umstand, dass in Griechenland kein von billigen Krediten befeuerter Bauboom stattgefunden hat. Das war zwar in Spanien der Fall, dennoch stehen bisher nur wenige ferientaugliche Immobilien zum Verkauf. Von einer Zwangsversteigerung betroffen sind eher Wohnungen mit einfacher Ausstattung in für Touristen unattraktiver Lage. Für Schnäppchenjäger interessanter ist Portugal: Hier sind viele Einheimische aus Finanznöten gezwungen, ihre vier Wände zu Schleuderpreisen auf den Markt zu bringen.

Zunehmend beliebt bei deutschen Touristen sind auch türkische Ferienimmobilien: Im Gegensatz zu den westlichen Mittelmeerländern kann sich die Türkei mit einem Wirtschaftswachstum von 17 Prozent brüsten. Und auch für die kommenden Jahre erwarten die Experten vom Global Property Magazin ein stabiles Wachstum von ca. 7 Prozent und geben deshalb eine Kaufempfehlung für Immobilien des Landes.
Urlauber jedenfalls lieben das Land zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer: Um 10-15 Prozent steigt die Zahl der Touristen jährlich – und auch die Zahl der Hauskäufer nimmt zu. Denn im Land am Bospurus sind die Preise nicht nur vergleichsweise günstig, Ausländern stehen auch nur wenig bürokratische Hürden im Weg.

Grundsätzlich gilt jedoch erhöhte Aufmerksamkeit beim Kauf einer Urlausimmobilie: Denn die Märkte für solche Domizile funktionieren anders als der deutsche Häusermarkt. So werden etwa Urlaubsimmobilien in Südeuropa nur höchst selten auf Kredit finanziert. Und ob in Spanien, Portugal oder der Türkei – eine feste Bleibe im Ausland taugt für die Erholung, jedoch keineswegs als Kapitalanlage.