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Heizkosten: Naht das Ende von Gas und Öl?

16.12.2010, geschrieben von in der Kategorie: Blog

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Holzpellets verbrennen beinahe emissionsfrei und CO2-neutral.

Holzpellets verbrennen beinahe emissionsfrei und CO2-neutral.

Die Zeiten, in denen fossile Brennstoffe die Hauptlieferanten für Wärmeenergie sind, scheinen sich allmählich dem Ende zuzuneigen. Der Markt bietet längst alternative Heizmöglichkeiten auf Basis erneuerbarer Energien. Einige von ihnen sind zwar in der Anschaffung sehr preisintensiv, bestechen jedoch langfristig durch enorme Energieeffizienz und Kosteneinsparpotenzial.

Eine der bekanntesten Methoden ist das Heizen mit Holzpellets. Hierbei werden Sägemehl und Holzspäne zu kleinen Presslingen verarbeitet, die in Einzelöfen oder Heizanlagen verbrannt werden. Der Nachteil: Sie benötigen bei gleicher Energiemenge wesentlich mehr Platz für die Lagerung als etwa Heizöl. Moderne, hochwertige Holzpellets sind im Vergleich zu fossilen Energieträgern viel kostengünstiger und verbrennen CO2-neutral sowie weitgehend emissionsfrei.

Eine Alternative bieten Blockheizkraftwerke, die mittlerweile auch schon für Ein- und Zweifamilienhäuser angeboten werden. Mithilfe eines Verbrennungsmotors erzeugt ein Generator Strom, der wiederum Wärme erzeugt, die von einem Wärmetauscher in Heizwärme umgewandelt wird. Aufgrund der Vielseitigkeit liegt der Wirkungsgrad dieser Technik bei 95 Prozent. Der Motor kann sowohl mit fossilen Brennstoffen betrieben werden als auch mit erneuerbaren Rohstoffen wie Biodiesel oder Rapsöl.

Sieger im Heizkosten-Vergleich von Focus Online ist die Erdreichwärmepumpe. Sie zählt nicht nur zu den umweltfreundlichsten Heiz-Systemen, sondern ist auch unschlagbar günstig. In einem Neubau installiert kostet die Wärmepumpe inklusive Heizkosten, Instandhaltung, wirtschaftlicher Abschreibung und Zinsen etwa 1.546 Euro im Jahr.