Hollywoodstars als Immobilenspekulanten: Wenn die guten Rollen ausbleiben
14.6.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Blog
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Wenn keine lukrativen Rollenangebote vorliegen, greift laut stern.de so mancher ehemals begehrte Hollywoodstar auf seine Immobilen-Sammlung zurück, um die Luxusdomizile mit üppigen Gewinnen auf den Markt bringen. Zur Zeit versucht Dennis Quaid so seine Haushaltskasse aufbessern.
Das Heimweh nach der Heimat Texas ist der offizielle Grund für den Umzug des Hollywood-Haudegens. Der Ex von Meg Ryan tauscht den Meerblick in Los Angeles gegen ein neues Anwesen in Austin, wo es immerhin den Colorado River gibt. Nicht unwesentlich für die Umsiedlung dürfte aber auch der spektakuläre Gewinn sein, den Quaid durch den Verkauf seines Domizils an der Westküste zu erwirtschaften hofft. Gekauft hatte der Mime das Farmhaus mit Pool und Pferdeställen 1999 für 1,8 Millionen Dollar, der Verkaufspreis liegt nun bei 13,9 Millionen Dollar. „Nach Abzug von Maklerprovision und weiteren Gebühren dürfte der Reingewinn bei 10 Millionen Dollar liegen“, sagte Hugh Robertson, Anwalt für Immobilienrecht in Beverly Hills, gegenüber stern.de
Wie Quaid halten es viele Hollywood-Akteure, die ihre Haushaltskasse aufbessern wollen. Seit der Finanzkrise sind die Studios mit Millionen-Gagen für Schauspieler zurückhaltender geworden: Selbst Superstars erhalten z.T. eine nur halb so hohe Bezahlung wie vor 2008, schätzen Insider.
Für Schauspielerin Diane Keaton sind der Erwerb, die Aufwertung und der anschließende Verkauf von Wohnobjekten bereits Routine. Winona Ryder bietet ihr Eigenheim für 3,6 Millionen Dollar an. Sie hatte das Objekt 1998 für 2,6 Millionen Dollar gekauft. Ashton Kutcher hofft auf einen Gewinn von 1,5 Millionen Dollar – der „Two an a Half Men“-Star hatte ein Haus mit vier Schlafzimmern 2004 für eine Million Dollar gekauft. Charlize Theron hofft ihr ehemals 3,4 Millionen Dollar teures Heim für 3,1 Millionen Dollar mehr loszuwerden. So mancher der berühmten Verkäufer tritt allerdings unter einem Pseudonym auf, weil er einen Imageschaden durch die Immobilienspekulation fürchtet.
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