Hotel-Flut in Berlin drückt Übernachtungspreise
17.2.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Allgemein
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In kaum einer Metropole lässt es sich so günstig übernachten wie in Berlin. Zu diesem Ergebnis kommt die News-Redaktion des Reisespezialisten Marco Polo. Grund ist die Flut an Hotelzimmern, die in Deutschlands größter Stadt zur Verfügung stehen. Mit rund 125.000 Betten wartet die Stadt an der Spree auf. Zum Vergleich: In ganz Manhattan können zeitgleich nur 70.000 Übernachtungsgäste Quartier beziehen.
Des einen Freud, des anderen Leid: Während Berlin-Touristen sich über günstige Übernachtungsmöglichkeiten freuen, beklagen die Hotel-Betreiber den Preisverfall, und das selbst bei Luxuszimmern. Und der Trend geht weiter: Allein in diesem Jahr werden voraussichtlich 21 weitere Hotels in Berlin um Übernachtungsgäste buhlen. So wird das Waldorf Astoria 2012 seine erste Filiale in Berlin mit 232 Zimmern eröffnen, ebenso zwei weitere Fünf-Sterne-Hotels mit insgesamt 300 Betten. Der Trend setzt sich voraussichtlich auch in den kommenden Jahren fort. Weitere 41 Neubauten mit mehr als 8000 Gästebetten gehen dieses Jahr in Planung.
Dabei ist an den Zahlen in der Hotellerie grundsätzlich nichts auszusetzen. Beinahe 22 Millionen Übernachtungen pro Jahr zählt das Gastgewerbe in Berlin. Die Zimmerbelegung weist mit 71 Prozent eine gute Quote auf. Damit kann sich Berlin mit den ganz Großen in Europa messen: Hinter London und Paris liegt die Auslastung an dritter Stelle. Vor allem bei jungen Menschen hat sich Berlin zum hippen Reiseziel entwickelt.
Als Grund für den raschen Zuwachs an Hotels nennt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Thomas Langfelder, die günstigen Immobilienpreise in Berlin. Sie locken Investoren aus dem In- und Ausland.
Quelle: marcopolo.de
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