Immonet News
Nachrichten und Infos über Immobilien – von Immonet

Immobilien: Deutliche Preissteigerungen in Dresden

12.7.2010, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

Folgende Tags wurden vergeben: , , ,

Dresden

Fotolia.com

Dresden – Wer im „Elb-Florenz“ ein Eigenheim erwerben will, muss zwar mit höheren Preisen als 2009 rechnen, kann aber im Schnitt immer noch günstiger kalkulieren als bei vergleichbaren Immobilen in Westdeutschland. Das berichtet die Sächsische Zeitung.

Immobilien in Dresden – Wie das „Immometer“ der Sächsischen Zeitung zeigt, konnten die Turbulenzen auf dem Immobilienmarkt während der Finanz- und Wirtschaftskrise die Situation in der sächsischen Hauptstadt nur wenig anhaben.

Wie aus einem Grundstücksmarktbericht der Stadt über Käufe und Verkäufe von Immobilien in Dresden im vergangenen Jahr hervorgeht, haben die Preise für Eigenheime leicht angezogen. Einfamilienhäuser in Dresden liegen derzeit bei 250.000 Euro im Schnitt. Auch Wohnungen in Dresden aus dem Neubau kosten etwas mehr und haben sich preislich um die 2.300 Euro pro Quadratmeter eingependelt. Unverändert präsentieren sich die Grundstückspreise im „Elb-Florenz“: Der Quadratmeter Bauland kostet in Dresden unverändert 135 Euro.

Trotz dieser Entwicklung: Die Preise für Immobilien in Dresden schwanken – je nach Lage, Baujahr und Ausstattung – weiterhin enorm. Während am Elbhang der denkmalgerecht sanierte Altbau für einen Spitzenpreis von 4.930 Euro pro Quadratmeter veräußert werden konnte, war die teilsanierte „Platte“ schon für 540 Euro pro Quadratmeter erhältlich. „Insgesamt wechselten vergangenes Jahr 4800 Immobilien für 745 Millionen Euro den Besitzer“, sagte Chefgutachter Helmut Krüger der Sächsischen Zeitung. Dies sei deutlich weniger als noch in den Jahren 2006 bis 2008. Damals hätten viele Anleger aus finanzstrategischen Gründen in teure Lagen investiert, so Krüger. Der Immobilienprofi rechnet damit, dass die Anfrage und die Preise für Immobilien in Dresden auch 2010 leicht steigen. Ursachen hierfür, so Krüger, seien die niedrigen Zinsen, die Flucht in Sachwerte und der Zuzug.

Nach einer Analyse der Landesbausparkassen sind Immobilien in Dresden im Vergleich zu westdeutschen Städten nach wie vor günstig. Beispiel München: Ein Einfamilienhaus kostet in der bayerischen Landeshauptstadt fast das Dreifache wie in Dresden. In Wiesbaden sieht es ähnlich aus. Wer in der Hauptstadt Hessens ein Einfamilienhaus erwerben will, zahlt im Vergleich zu Dresden das Doppelte.