Immobilien in Berlin: Mietpreise in der Innenstadt ziehen an
06.8.2010, geschrieben von Carsten Germann in der Kategorie: Immobilien-Märkte
Folgende Tags wurden vergeben: Berlin, Stadtentwicklung, Studie, Wohlstandswanderung
Die Innenstadt wird vielen Berlinern allmählich zu teuer. Wie aus einer neuen Statistik der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hervorgeht, findet derzeit in der Bundeshauptstadt ein reger Bevölkerungsaustausch zwischen den einzelnen Bezirken statt. „Alt-Berliner“ verlassen die Innenstadt , machen Platz für die vielen Neuankömmlinge aus dem In- und Ausland und ziehen in die Außenbezirke.
Immobilien in Berlin – Wie die BERLINER MORGENPOST berichtet, treffen innerhalb dieser Entwicklung vor allem zwei Tendenzen aufeinander: Zum einen eine „Wohlstandswanderung“ der Stadtmüden, raus aus der City und ab in die grünen Zonen am Stadtrand. Dazu kommt oftmals auch der Versuch, aus sozial problematischen Kiezbezirken herauszukommen. Zum anderen findet ein Ausweichen der geringer Verdienenden statt. Viele Berliner flüchten vor dem Druck der steigende Mieten und der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Die Folge: Im Bezirk Mitte ist etwa jeder zehnte Bewohner innerhalb von vier Jahren aus dem Ausland oder anderen Bundesländern zugezogen. 15 000 „Ur-Berliner“ haben nach Angaben der BERLINER MORGENPOST den Bezirk in dieser Zeit verlassen. In Friedrichshain-Kreuzberg beträgt die Zahl der abgewanderten Bürger rund 12.000. Insgesamt verbucht Berlin einen höheren Zustrom an Bürgern. Im Jahr 2008 standen 132.000 Zuzüge insgesamt 117 000 Abwanderungen gegenüber. Das sorgt für gravierende Veränderungen innerhalb der Bevölkerungsstruktur der Hauptstadt. Wie die „Hertie Berlin Studie“ zeigt, sind die Zugezogenen im Durchschnitt deutlich besser ausgebildet und daher auch in bessern Jobs zuhause als die Alteingesessenen.
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