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Immobilien in Nordrhein-Westfalen: Moderate Mieten in Köln

15.4.2010, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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Köln

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Rhein-Metropole Köln – Die Mietpreise in der Domstadt präsentierten sich in den letzten Jahren überraschend konstant. Darauf weist der Immobilienverband Deutschland, Region West, hin. Innenstadtlagen sind aber nach wie vor ebenso begehrt wie teuer.

„Die Mietpreise in Köln, so Ralph Pass, Vorsitzender des IVD West e. V., „erfreuen sich einer gesunden Beständigkeit. Das geht auch aus dem aktuellen Wohnpreisspiegel des IVD West hervor. Für das angelaufene Jahr 2010 rechnen wir mit einer moderaten Steigerung von etwa einem bis zwei Prozent.“

Die schwache Bautätigkeit wird nach Einschätzung der Immobilienprofis vom IVD West e. V. in diesem Jahr nur für einen leichten Anstieg der Mieten in Köln sorgen. „Mit dramatischen Steigerungen, wie sie andere Quellen prognostizieren, ist von unserer Seite jedoch nicht zu rechnen.“, erklärt Ralph Pass.

Die Stadt Köln gehört zu den demografischen Gewinnern der Bundesrepublik. Wohnraum, besonders in den Innenstadtlagen, ist nach wie vor teuer und gefragt. Die Wirtschaftskrise hat sich im Jahr 2009 nicht negativ auf die Immobiliennachfrage der privaten Käufer und Mietinteressenten ausgewirkt. Die Preise für Wohnungen im Neubau-Erstbezug liegen in Köln in sehr guten Lagen bei 3.500 Euro pro Quadratmeter. Bestandswohnungen in Köln kommen auf 3.000 Euro pro Quadratmeter. Die Mieten im Erstbezug gehören mit 10,50 Euro in der Domstadt zu den höchsten in ganz Nordrhein-Westfalen. „Die Preise“, so Ralph Pass, „entwickeln sich moderat. Man spürt im Alltagsgeschäft nicht, dass bestehende oder neu verhandelte Mietverträge wesentlich teurer geworden sind.“