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Immobilien in Nürnberg: Frankenmetropole attraktiv für den Einzelhandel

29.3.2010, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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Nürnberg und seine Immobilien aus den verschiedensten Epochen sind eine attraktive Destination für den Einzelhandel. Das berichtet das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE). Als Einzelhandelsstandort mit einem jährlichen Volumen von ca. 3,5 Milliarden Euro Einzelhandelsumsatz gilt Nürnberg nach München und Stuttgart als die Nummer drei der Einkaufsmetropolen Süddeutschlands. Zwar ging die Kaufkraft mit 104,7 Punkten im Jahr 2009 nur leicht über den bundesdeutschen Durchschnitt, doch hat die Stadt eine große Attraktivität für die Region. Weiteres Plus: Der Tourismus mit ca. 2,3 Millionen Übernachtungen jährlich sorgt für stabile Einzelhandelserträge.

Nürnberg besitzt mit einer Gesamtlänge von ca. 5,5 Kilometer die größte zusammenhängende und zudem älteste Fußgängerzone Europas. Sie besteht aus drei parallel verlaufenden Straßenzügen, der Breiten Gasse, Karolinenstraße und Kaiserstraße. Wie die Immobilienprofis von CB Richard Ellis mitteilten, sind Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg hoch attraktiv. Vakante Flächen in den 1A-Lagen sind nach Angaben von CBRE allerdings Mangelware. Die Nebenlagen jedoch kämpfen mit zunehmendem Leerstand. Die Karolinenstraße verfügt über eine Vielzahl großflächiger Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg Großflächen, die den gehobenen Ansprüchen der Niveaulage gerecht werden und eine sehr hohe Passantenfrequenz aufweisen. Das sorgt auch für hohe Spitzenmieten.

„Zwischen den Jahren 2003 und 2009 stieg die Spitzenmiete in Nürnberg in der Top 1A-Lage Karolinenstraße um rund 27 Prozent auf heute 140 Euro pro Quadratmeter, wo sie sich heute allerdings stabilisiert hat“, erläutert Brigitte Landwehr, Einzelhandelsexpertin bei CBRE in München:

Die Breite Gasse kann in zwei Abschnitte unterteilt werden. Der östliche Teil verfügt über wesentlich kleinere Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg. Der Westteil kommt deutlich Discount-lastiger daher. Er ist großzügiger angelegt und erscheint durch zahlreiche Flächenneuentwicklungen zudem hochwertiger. Als Konsumlage ist die Breite Gasse vor allem für junge Leute ein Anziehungspunkt. Bei stabil hoher Nachfrage nach Flächen liegt das Mietpreisniveau bei 90 bis 110 Euro pro Quadratmeter, ausgehend von einer 100 Quadratmeter großen Fläche mit einer Front von fünf Metern.