Immobilien in Ostdeutschland: Eine Chance für Investoren
08.6.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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In den großen Ballungszentren im Westen Deutschlands erreichen die Immobilienpreise inzwischen schwindelerregende Höhen. Investoren müssen hier deshalb mit sinkenden Renditen rechnen. So mancher richtet seinen Blick deshalb nach Osten.
Die Immobilienpreise in Hamburg, Frankfurt und München steigen überproportional an, die Mieten halten jedoch nicht mit. Für private und institutionelle Anleger sinken deshalb die Gewinne. Einige deutsche Mittelstädte haben inzwischen einen z.T. sehr viel rentableren Immobilienmarkt zu bieten. In den alten Bundesländern sind laut Immobilien Zeitung etwa Münster, Ingolstadt und Karlsruhe attraktiv, in den neuen sind die Prognosen für Leipzig, Dresden und Potsdam positiv. Denn die Annahme, dass in diesen Städten die Bevölkerung schwindet, eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht und es an Kaufkraft mangelt, ist überholt. So wird den drei ostdeutschen Städten inzwischen ein Bevölkerungswachstum bis 2025 prognostiziert.
Die Immobilienpreise sind in den Mittelstädten vergleichsweise niedrig, das Vermietungspotenzial von Objekten dank der Entwicklung der Städte hoch. Institutionelle und ausländische Investoren entdecken deshalb diese Märkte zunehmend für sich, so dass die Preise bereits leicht ansteigen.
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