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Immobilien: Wohnraumversorgung in Deutschland mit regionalen Unterschieden

02.3.2010, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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Immobilienwirtschaft

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Die deutsche Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist gut aufgestellt. Das geht aus dem ersten Bericht von Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) hervor, der jetzt im Bundestag präsentiert wurde. Der Bericht zeigt, dass die Versorgung mit Wohnraum in Deutschland gut ist, dass sie allerdings starke regionale Unterschiede zeigt.

Insbesondere in dynamischen Metropolregionen wie München, Köln oder Stuttgart drohen Wohnungsengpässe. Das geht auch aus der vom Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung veröffentlichten „Wohnmarktprognose 2025“ hervor. „Die Länder haben mit der sozialen Wohnraumförderung ein zielgenaues Instrument, um regionale Knappheiten zu beheben. Der Bund unterstützt die Länder dabei mit jährlich 518 Millionen Euro“, erklärte Ramsauer in Berlin, „auch unsere KfW-Programme unterstützen den Wohnungsneubau. Jede dritte Neubauwohnung ist inzwischen mit KfW-Mitteln gefördert.“

Der Bericht zeichnet insgesamt ein positives Bild der deutschen Immobilienwirtschaft. Sie sorgt für Stabilität der Konjunktur – insbesondere dank der in Deutschland üblichen konservativen Finanzierungspraxis.

Die Immobilienwirtschaft, so Ramsauer weiter, stehe für einen großen Teil der Investitionen und sichere Millionen von Arbeitsplätzen in Deutschland. Gleichzeitig stehe sie vor großen Herausforderungen. Ramsauer: „Wir wollen die Wohneigentumsquote deutlich erhöhen. Der Wohnungsbestand muss den Bedürfnissen älterer Menschen angepasst werden und energieeffizienter werden. Das werden wir auch zukünftig unterstützen. Mit den CO2-Gebäudesanierungsprogrammen und dem Programm Altersgerecht Umbauen fördern wir solche Investitionen mit Milliardenbeträgen.“