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Immobilien: Zusammen wohnen und arbeiten ist „in“

10.8.2010, geschrieben von in der Kategorie: Finanzen

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Gemeinsam Wohnen

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Es ist ein gängiges Vorurteil rund um Immobilien: Wer zur Miete in einer WG wohnt oder sich das Büro mit anderen teilt, ist entweder Schüler oder Student, hat zu wenig Geld für die eigene Bleibe oder steht schlimmstenfalls kurz vor der Firmenpleite. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass diese Klischees der Vergangenheit angehören und allenfalls noch als “Mieter-Mythen” durchgehen.

Wie das Internetportal 123-untermiete.de in einer Umfrage ermittelte, setzen nur die wenigsten Bundesbürger Untermiete heute noch mit Mittellosigkeit gleich. „Jemand, der zur Untermiete wohnt, hat kein Geld für eine eigene Wohnung“ – dieser Aussage stimmt heute nur jeder Vierte zu. Umgekehrt sehen 65 Prozent das WG-Leben nicht als Armutszeugnis für die Bewohner an. „Gerade in Großstädten entscheiden sich immer mehr junge Menschen dafür, auch nach ihrer Ausbildung in Wohngemeinschaften zu leben. Das spart nicht nur Geld und macht es zugleich möglich, in die gut gelegene Traum-Wohnung mit Parkett, hohen Wänden und viel Platz zu ziehen, statt sich mit einer kleinen, aber im Verhältnis oft teureren und unkomfortableren Bleibe zu begnügen. Auch findet man durch das Zusammenleben mit Gleichgesinnten einfacher sozialen Anschluss. Und das ist vielen nicht nur beim Umzug in eine fremde Umgebung wichtig“, erklärt Tim Busse von 123-untermiete.de. 

Auch bei Existenzgründern und Unternehmern sind Untermietobjekte gefragt. So glaubt etwa nur jeder Vierte, dass sich lediglich finanziell angeschlagene Unternehmer für das Gemeinschaftsbüro oder die Lagerhalle zum Teilen entscheiden. 65 Prozent hingegen glauben nicht, dass die Entscheidung für die Untermiete von der Liquidität abhängt. Und: Nur jeder Achte ist der Meinung, dass ein Untermietverhältnis im Job unprofessionell wirkt. „Wie im Privatleben entdecken die Deutschen zunehmend auch im Geschäftsleben die Vorteile vom teilenden Miteinander: geringere Fixkosten, kurze Mitverträge, Gemeinschaft und Austausch“, sagt Tim Busse, „und so können sich auch Geschäftsleute eher das schicke Büro in zentraler Lage leisten.“

Hintergrund: An der von 123-untermiete.de initiierten Umfrage nahmen im Mai und im Juni 2010 insgesamt 530 Studenten, Praktikanten, Berufseinsteiger, Berufserfahrene sowie Mitarbeiter aus dem Management und der Unternehmensführung teil. Sie wurden sowohl zu privaten (375 Teilnehmer) wie auch zu geschäftlichen Erfahrungen und Einstellungen (155 Teilnehmer) hinsichtlich Untermieterverhältnisses befragt.