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Immobilienbrand: Breno in Haft, Hoeneß wütend

26.9.2011, geschrieben von in der Kategorie: Blog

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Hausbrand

© Wikimedia Commons/Freedom_Wizard

Nächster Akt im Drama um die abgebrannte Villa der FC Bayern-Spielers Breno: Uli Hoeneß schimpft auf Richter und Staatsanwaltschaft nach der Verhaftung des Brasilianers.

Das repräsentative Eigenheim des Verteidigers war in der Nacht zum Dienstag vergangener Woche vollständig abgebrannt – es entstand ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro. Laut Medienberichten kam der Brasilianer mit einer leichten Rauchvergiftung davon, stand jedoch unter Schock und benötigte psychiatrische Hilfe. Kurz nach Beginn der Ermittlung geriet Breno selbst wegen widersprüchlicher Aussagen in Verdacht, den Brand gelegt zu haben. In den Medien wurde über die psychischen Probleme des Spielers spekuliert, der angeblich stark unter seinen Verletzungen und erzwungenen Spielpausen leidet.

Das Amtsgericht München erließ einen Haftbefehl wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr. Der Bayern-Präsident reagierte darauf am vergangenen Samstag nach dem 3:0-Heimsieg der Münchner gegen Bayer Leverkusen: „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, den Jungen ins Gefängnis zu stecken. Wie sich die Münchner Staatsanwaltschaft aufführt, das ist Wahnsinn. Wir sind vollkommen vor den Kopf gestoßen“, schimpfte Hoeneß laut welt.de. Gericht und Staatsanwaltschaft machte er schwere Vorwürfe: „Ich finde es unglaublich, dass der Junge, der schon genug Ärger am Hals hat in seiner Gesamtsituation, dass der auch noch in Untersuchungshaft soll. Das ist unmenschlich. Und wenn die Staatsanwaltschaft glaubt, dass das in unserem Staat richtig ist, dann gute Nacht Deutschland.“