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Immobilienfinanzierung: Deutsche scheuen Mehrbelastung

01.6.2010, geschrieben von in der Kategorie: Finanzen

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Immobilienfinanzierung

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Jeder fünfte Bundesbürger würde für einen Immobilienerwerb 100 Euro mehr als für die aktuelle Miete zahlen. Zwar träumt die Mehrheit der Deutschen von einer eigenen Immobilie – allerdings sehen sich die wenigsten willig oder in der Lage, den finanziellen Mehraufwand zur Miete zu schultern. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount.

Die Frage „Wie hoch dürfte für Sie die monatliche Mehrbelastung für eine Immobilienfinanzierung im Vergleich zur monatlichen Miete sein?“ beantworten 43 Prozent der Teilnehmer mit  „Gar nicht“. Immerhin 20 Prozent würden 100 Euro im Monat mehr ausgeben. Insgesamt 17,7 Prozent der Umfrageteilnehmer würden jedoch eine Immobilienfinanzierung auch dann in Betracht ziehen, wenn der monatliche Mehraufwand bis 200 Euro beträgt. Rund jeder Zehnte (9,6 Prozent) würde sogar eine zusätzliche Belastung von bis zu 300 Euro im Monat schultern. „Angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen sind viele Deutsche ihrem Immobilienwunsch erstaunlich nah. Sie wissen es jedoch nicht“, sagt Kai Oppel von HypothekenDiscount, „gerade in mittelgroßen Städten, in denen Immobilienpreise niedrig und Mieten moderat sind, sollten Interessierte in diesen Wochen eine Immobilienfinanzierung durchrechnen.“

Beispiel: Ein Darlehen zur Immobilienfinanzierung über 200.000 Euro lässt sich aktuell mit einer Monatsrate von etwa 800 Euro meistern – inklusive einer Anfangstilgung von mehr als 1,5 Prozent. Wer 150.000 Euro Kreditsumme benötigt, kann entsprechende Darlehen ab etwa 600 Euro bedienen. 100.000 Euro lassen sich mit einer monatlichen Gesamtbelastung von rund 400 Euro bewerkstelligen.