Immobilienkäufer zahlen deutlich mehr als noch vor drei Jahren
06.12.2012, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Finanzen
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Die Beliebtheit von Immobilien hat ihren Preis: Durchschnittlich mussten Käufer 279.000 Euro für Eigenheim & Co. zahlen – deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Jedoch bringen die Deutschen inzwischen auch deutlich mehr Eigenkapital mit.
Seit 2009 sind die Preise für Kaufimmobilien um mehr als acht Prozent gestiegen – das ergab eine Erhebung des Verbandes der Pfandbriefbanken. Damals gaben Käufer im Schnitt noch 258.000 Euro aus. Jedoch brachten sie 2012 auch einen höheren Anteil an Eigenkapital auf und profitierten zudem von extrem niedrigen Zinsen. Durchaus üppige 82.000 Euro hatten die Käufer im Schnitt auf der hohen Kante, die Kredithöhe betrug 197.000 Euro. Drei Jahre zuvor lag der Eigenkapitalanteil noch bei 67.000 Euro, durchschnittlich wurde ein Kredit in Höhe von 191.000 Euro genommen. Die Eigenkapitalquote stieg damit um satte 26 Prozent.
Die so deutlich gestiegenen Preise sind auch ein Resultat des Kaufverhaltens der Deutschen: Die niedrigen Zinsen befeuerten die Kauflust der Deutschen – die starke Nachfrage ließ die Immobilienpreise wiederum hochschnellen.
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