Immobilienmarkt Frankfurt: Aus Gewerbeimmobilien werden Wohnungen
14.11.2012, geschrieben von Immonet in der Kategorie: Gewerbeimmobilien,Immobilien-Märkte
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Die Wohnungsnot in deutschen Großstädten bringt Investoren auf neue Ideen. Zum Beispiel in Frankfurt am Main. Weil es dort zu wenige Wohnungen und viele leerstehende Gewerbeimmobilien gibt, werden aus Bürogebäuden neue Wohnungen.
Wie das Handelsblatt berichtet, stehen viele Büroimmobilien in der Mainmetropole leer. Vor allem ältere Gebäude sind betroffen. Für Büros aus den 70er-Jahren zum Beispiel finden sich kaum mehr gewerbliche Nutzer. Das nutzen zahlreiche Investoren nun für sich. Weil sie sicher gehen können, dass sie neue Wohnungen problemlos auf dem Immobilienmarkt absetzen können, investieren sie in die Umwandlung von Gewerbeflächen in Wohnungen.
Rund 15 Prozent aller Büroimmobilien in Frankfurt steht leer. Damit liegt die Quote deutlich über der in vergleichbaren Metropolen. Die Gründe sind vielfältig: So investieren Unternehmen kaum mehr in die Sanierung von Gewerbeimmobilien, sondern bauen diese gleich neu. Zudem haben viele große Banken und Dienstleister Personal entlassen und weniger Bedarf an Büroraum. Im Messeturm im Westen der Frankfurter Innenstadt stehen gar 35 Prozent der Räumlichkeiten leer.
Dagegen steigt der Bedarf an Mietwohnungen in Frankfurt weiter. Die Metropole wächst, die Mieten steigen. Auf dem dortigen Wohnungsmarkt liegt die Leerstandsquote gerade einmal bei 2,4 Prozent. Die Wohnungspreise sind im ersten Halbjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent gestiegen.
Experten gehen davon aus, dass die Umwandlungen von Büroimmobilien in Wohnraum in Frankfurt deshalb in den kommenden Jahren noch zunehmen werden.
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