Immobilienmarkt in Kleve: Gesamtumsatz steigt leicht an
06.6.2011, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Bauen,Immobilien-Märkte
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© Wikimedia Commons/Hans Peter Schaefer
Mit seiner Nähe zur Grenze ist der Kreis Kleve ein attraktives Baugebiet für viele Niederländer. Allerdings waren die ausländischen Nachbarn im vergangenen Jahr nicht mehr so stark an Grundstückskäufen interessiert, wie in den Jahren davor.
Noch 2008 lang der Anteil der niederländischen Käufer bei 31 Prozent, im vergangenen Jahr sank er auf 15 Prozent. Die Nachfrage der Niederländer hat bislang den Wert im Kreis Kleve in die Höhe getrieben. Doch nun sinken mit der geringer werdenden Kauflust auch die Preise. „Marktwerte für Ein- oder Zweifamilienhäuser über 450.000 Euro wurden nur selten registriert“, bestätigt Kreissprecher Eduard Großkämper der Rheinischen Post gegenüber.
Im Durchschnitt mussten die Klever 130 Euro pro Quadratmeter für ein unbebautes Grundstück zahlen. Überdurchschnittliche Preise erzielten dabei Grundstücke in der Stadt Kleve, Emmerich, Kranenburg, Wachtendonk, Kerken und Rheurdt. Insgesamt wurden 3.525 Kaufverträge unterschrieben. Damit stieg die Zahl der verkauften Grundstücke um sechs Prozent. Das meiste Geld legten die Klever für bebaute Grundstücke auf den Tisch. 282 Millionen Euro wechselten den Besitzer. 206 Millionen (81 Prozent) gaben die Eigenheimbesitzer für Ein- und Zweifamilienhäuser aus.
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