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Immobilienmarkt: Mietpreise in Köln steigen an

28.4.2011, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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© Wikimedia Commons/Thomas Wolf

Mit dem Ende der Wirtschaftskrise sind auch in Köln die Immobilienpreise angestiegen – und zwar so stark wie lange nicht mehr. Wohnraum ist in der Rheinmetropole daher heiß umkämpft.

In guten Lagen stiegen die Mieten 2010 gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 7 Prozent an. In Ehrenfeld und Nippes mussten die Kölner innerhalb von zwölf Monaten eine Kaltmietensteigerung von 7,95 auf 8,50 Euro hinnehmen. In Spitzenlagen wie Marienburg zahlten Mieter im vergangenen Jahr 14 Euro für den Quadratmeter Wohnfläche. 2009 lag der Preis noch bei 12,50 Euro.

Noch mehr Geld mussten Immobilienkäufer für freistehende Eigenheime hinblättern: der Preis für Einfamilienhäuser zog im Durchschnitt um elf Prozent an. In Toplagen stieg der Quadratmeterpreis von 5.000 auf 6.000 Euro.

Immobilien sind bei den Rheinländern auch als Geldanlage immer beliebter. Die Nachfrage ist dementsprechend hoch. „Der Markt ist so eng wie selten“, sagte der Sprecher der Immobilienbörse, Roland Kampmeyer der Kölschen Rundschau.

Aufgrund der Preissteigerungen suchen immer mehr Kölner nach günstigen Alternativen im Umfeld der Domstadt. Die Nachfrage im Rhein-Erft-Kreis ist merklich gestiegen. Auch in anderen, nicht so beliebten Wohnvierteln im Speckgürtel von Köln bringen die Makler bislang nur schwer zu vermittelnde Immobilien an den Mann oder die Frau. In guten Speckgürtel-Lagen wie Pulheim legten die Mietkosten um acht Prozent zu, in Hürth mussten Mieter fünf Prozent mehr bezahlen.