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Immobilienvermögen der Deutschen beträgt 9,5 Billionen Euro

26.11.2012, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

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Die Deutschen und ihre Immobilien

Die Deutschen und ihre Immobilien, © Wikimedia Commons/Dori OConnell

Etwa die Hälfte ihres Vermögens haben die Deutschen in Betongold investiert. Das Immobilienvermögen der privaten Haushalte beträgt aktuell 9,5 Billionen Euro. Das teilt die Bundesregierung in ihrem Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland mit.

Insgesamt 22 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entfielen 2011 auf Immobilien – rund 560 Milliarden Euro des erwirtschafteten Geldes in Deutschland wurden im vergangenen Jahr für Häuser und Wohnungen aufgewendet. Darunter fielen auch Investitionen in Hochbaumaßnahmen und Konsumausgaben der Privathaushalte rund ums Wohnen.

Ohnehin sind Immobilien der größte Posten im Jahresetat der privaten Haushalte. Insgesamt 338 Milliarden Euro haben die Deutschen laut Bundesregierung 2011 in Häuser, Wohnungen und deren Einrichtung investiert. Das ist ein Viertel aller Konsumausgaben im Land.

Seit 2005 steigen die Investitionen in Hochbaumaßnahmen – bis auf eine Ausnahme im Jahr 2009 – kontinuierlich. 2011 wurden rund 217 Milliarden Euro, das sind acht Prozent der wirtschaftlichen Gesamtleistung in Deutschland, in Baumaßnahmen investiert. Hinzu kommen Reparaturen und Kosten für die Instandsetzung von Bestandsimmobilien.

Ohnehin hat sich der Wohnungs- und Immobilienmarkt seit 2005 erheblich gewandelt in den Städten und Regionen Deutschlands. Waren Anfang des Jahrtausends größere Preis- und Mietsteigerungen auf dem Immobilienmarkt nur in wenigen Großstädten zu verzeichnen, erreicht die Preisspirale nun immer mehr Städte und Regionen.