In Hamburg stehen 45.000 Wohnungen leer
27.3.2012, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Trotz Wohnungsnot stehen in der Hansestadt fünf Prozent der Behausungen leer. Der Stadtentwicklungsausschuss der Bürgerschaft will sich nun für einen besseren Mieterschutz einsetzen.
Hamburger auf Wohnungssuche kennen das Phänomen: Wird in der Hansestadt eine einigermaßen attraktive Bleibe frei, drängelt man sich am Besichtigungstag nicht selten mit 30 anderen Mitbewerbern durch das Objekt der Begierde.
Da erscheint die neuste Untersuchung des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein auf den ersten Blick verwirrend. Demnach sind in der Metropole mehr als 45.000 Wohnungen unbewohnt. Aufgrund dieser Diskrepanz will der Stadtentwicklungsausschuss der Bürgerschaft die Mieter nun besser schützen. Laut Welt sollen Erhöhungen bei neu vermieteten Wohnungen nicht mehr als 20 Prozent der Vergleichsmiete betragen.
Hamburg liegt übrigens mit seinen Leerständen noch unter dem bundesweiten Durchschnitt: Deutschlandweit werden 8,6 Prozent der Wohnungen zurzeit nicht bewohnt. Den niedrigsten Leerstand verzeichnen mit weniger als einem Prozent Erlangen und Karlsruhe, den höchsten erreicht Sachsen-Anhalt.
In Hamburg stehen nicht nur Wohnungen, sondern auch acht Prozent der Büros leer.
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