Investition in Ost-Immobilien lohnt sich
08.2.2012, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Immobilien-Märkte
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Für viele Anleger scheint der Kauf von Immobilien im Osten Deutschlands nicht attraktiv. Zu Unrecht, wie einige Immobilienunternehmen meinen.
So investieren sowohl Deka Immobilien oder Assetmanager Alt+Kelber in Ost-Immobilien. Die TLG Immobilien ist ausschließlich in den neuen Bundesländern tätig. Gründe für die ablehnende Haltung gegenüber Ost-Immobilien-Käufen sind vor allem die Angst vor dem Bevölkerungsschwund, die schwache Wirtschaftskraft oder auch die Verluste, die viele mit ihren Investitionen in den 1990er Jahren gemacht haben.
„Investieren lohnt, wo die Nachfrage steigt“, so Reiner Braun, Vorstand des Forschungsinstituts Empirica gegenüber dem Handelsblatt. Dies ist vor allem in Regionen rund um Berlin, die Ostseeküste,Leipzig, Dresden und die thüringischen Städte entlang der Autobahn A4 der Fall. Ebenfalls positiv entwickeln sich die Wohnungsmärkte in Jena, Erfurt und Rostock. Im Vordergrund steht für die TLG dabei der Wohnungsmarkt, bei Bürogebäuden ist das Immobilienunternehmen vorsichtiger. Gute Ost-Wohnungsportfolios sind laut Handelsblatt bereits für das Zwölffache der Jahresmiete zu haben, in München müssen Käufer das Zwanzigfache hinlegen.
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