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Investoren aus Euro-Krisenregionen setzen auf deutsche Immobilien

07.3.2012, geschrieben von in der Kategorie: Immobilien-Märkte

© Wikimedia Commons

In Zeiten der Euro-Krise ist das Vertrauen in den deutschen Immobilienmarkt so stark wie nie zuvor. Dabei setzen gerade Investoren aus Euro-Krisenregionen wie Griechenland, Spanien oder Italien verstärkt auf deutsches Betongold.

Auch in Österreich und Russland steigt die Nachfrage nach deutschen Immobilien. Laut Bericht des Magazins Focus könne von einem „Wahnsinn beim Wohnungskauf“ die Rede sein. Selbst Gebäude in schlechtem baulichen Zustand fänden aufgrund zunehmender Angst vieler Investoren in der Euro-Krise ihre Abnehmer. Wer in Griechenland und anderen Krisenländern um seine Ersparnisse fürchtet, kauft also lieber sanierungsbedürftige Wohnungen in Deutschland, als dass er den etwaigen Verlust seines Vermögens in Kauf nimmt.

Besonders gefragt sind Wohnungsbestände in deutschen Metropolregionen. Dabei sind es vor allem institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland, die großes Vertrauen in den Standort Deutschland und dessen robusten Immobilienmarkt beweisen.

Das Magazin Focus Money rät den Einheimischen, diesen Trend nicht zu verpassen. Denn platze die Schuldenbombe in Europa, stehe so manche Altersvorsorge auf der Kippe. Eine Alternative zu geldwerten Altersvorsorge-Verträgen können Einlagen in Immobilienfonds sein. Für Kleinanleger gelten auf diesem Gebiet zahlreiche Ausnahmeregelungen, so dass sich Investitionen schon ab 10.000 Euro lohnen können.

Gold wert sind ebenfalls das selbstgenutzte Eigenheim oder vermietete Eigentumswohnungen. Die historisch niedrigen Kreditzinsen in Höhe von derzeit rund drei Prozent dürften die Hemmschwelle vor einer Finanzierung mit Hilfe von Fremdkapital senken.