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Immobilienmarkt: Investoren zieht es nach Deutschland

19.1.2011, geschrieben von in der Kategorie: Blog,Immobilien-Märkte

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Ökonomen sagen der Bundesrepublik einen wirtschaftlichen Boom voraus – und das wirkt sich auch auf den Immobilienstandort Deutschland aus. Investoren wollen verstärkt auf dem deutschen Immobilienmarkt investieren, Gewerbeimmobilien sind gefragt – und die Mieten steigen.

Es läuft rund auf dem deutschen Immobilienmarkt, denn viele Standorte werden für Investoren immer attraktiver. Bei einer Befragung wiesen 86 Prozent der Investoren dem deutschen Markt eine übergeordnete Stellung zu – ein Jahr zuvor waren nur 78 Prozent dieser Meinung. Nach Einschätzungen von Christian Schulz-Wulkow von Ernst & Young Real Estate gegenüber der Welt ist das steigende Investmentinteresse nicht nur auf die positive wirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen, die Financiers honorierten auch die politische und soziale Stabilität im Land.

Was Finanzjongleure und Eigentümer freut, hat für Mieter weniger schöne Konsequenzen: Die Mieten steigen. Besonders davon betroffen sind die Standorte Berlin, Frankfurt, Hamburg und München, die ohnehin schon mit den höchsten Immobilienpreisen Deutschlands aufwarten. Von den Preissteigerungen sind hier alle Nutzungsarten betroffen, besonders nachgefragt werden jedoch Wohnungen.

Nach Einschätzungen der Marktteilnehmer wird die zunehmende Nachfrage auch die Zahl der Transaktionen in die Höhe treiben, und zwar um 10 bis 20 Prozent. Das würde einen Anstieg des Transaktionsvolumens von 22 auf 26 Millionen bedeuten. Und es wird nicht nur mehr, sondern auch teurer eingekauft: Vergangenes Jahr waren die teuersten Immobilien-Geschäfte die Verkäufe des Sony Centers am Potsdamer Platz und des Operturms in der Frankfurter City. Beide wechselten für mehr als 500 Millionen den Besitzer. Deals in dieser Größenordung sind für das Jahr 2011 häufiger zu erwarten.