Einkommensverteilung in Deutschland: Jung und Arm wohnt in Berlin
19.1.2012, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Blog
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Berlin ist sexy – aus ganz Europa zieht es die Trendbewussten in die Hauptstadt – und nach wie vor arm. Das liegt unter anderem daran, dass in der Spreemetropole im Vergleich zu anderen Bundesländern die meisten Geringverdiener leben.
Die Deutschen altern: In der ganzen Republik gibt es durchschnittlich nur 11,5 Prozent Haushalte, deren Bewohner jünger als 30 Jahre sind. In Berlin sind es jedoch 15,7 Prozent – die Stadt ist ein Magnet für die jungen Hippen. Geld bringen die allerdings nicht an die Spree: Rund ein Viertel der Haushalte verfügt lediglich über ein Nettoeinkommen von weniger als 1.100 Euro, das zeigen die Zahlen von GFK Geomarketing.
Mehr als üppig sind laut Immobilien Zeitung hingen viele Menschen im Hochtaunus ausgestattet: Hier ist mit 18 Prozent die Zahl der Haushalte, die monatlich über mehr als 7.500 Euro verfügen am höchsten. Ähnlich komfortabel ist die Situation im Main-Taunus-Kreis (17,2 Prozent) und im Landkreis Starnberg (16,2 Prozent). Die finanzielle Mittelschicht mit 2.600 bis 4.000 Euro Einkommen ist in Wolfsburg (37,1 Prozent), Segeberg (32,7 Prozent) und Pinneberg (32,5 Prozent) stark vertreten. Ein karges Leben führen viele in Bremerhaven – hier haben 38 Prozent der Haushalte weniger als 1.100 Euro in der Kasse, knapsen muss ebenfalls mehr als ein Drittel der Bevölkerung von Demmin (Meckenburg) und Trier.
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