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KfW-Einzelförderung: Finanzspritze für Haussanierer

28.2.2011, geschrieben von in der Kategorie: Bauen,Finanzen

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Fördergeld

© Fotolia.com/Edyta Pawlowska

2011 muss so mancher Hausbesitzer in die Sanierung seines Eigentums investieren – z.B. schreibt die Energiesparverordnung (EnEv) bis Ende 2011 die Dämmung des Dachbodens bei älteren Gebäuden vor. Wie gut, dass es ab 1. März auch für einzelne Sanierungsschritte wieder Zuschüsse von der KfW-Bankengruppe gibt.

Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die vor 2001 errichtet wurden, verpflichtet der Staat bis Ende 2011 zur Dämmung des Daches oder Dachbodens. Dafür schafft er auch Anreize: Nachdem das Förderprogramm der KfW für einzelne Sanierungsmaßnahmen im September 2010 wegen knapper Haushaltsmittel eingestellt wurde, wird es ab 1. März 2011 wiederbelebt.

Die Förderung kann für einzelne Maßnahmen wie Fassadendämmung, Fenstererneuerung oder Austausch der Heizanlage genutzt werden. Allerdings gilt es dabei einige Auflagen zu erfüllen: Die Fenster müssen dreifach verglast sein, die Fassadendämmung einen niedrigen U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizienten) bewirken. Und weil solche Sanierungsarbeiten nur innerhalb eines Gesamtkonzeptes sinnvoll sind, ist auch die Einschaltung eines Bausachverständigen Vorraussetzung für eine KfW-Einzelförderung.

Grundsätzlich gilt: Je besser der erreichte Energiestandard ist, desto mehr Geld gibt es. Der Zuschuss bei Einzelmaßnahmen beträgt fünf Prozent der Kosten, maximal aber 2.500 Euro pro Wohneinheit. Investitionskosten müssen mindestens 6.000 Euro betragen. Die zweite Variante ist ein zinsgünstiger Kredit der KfW über maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Eine Liste aller förderfähigen Leistungen sowie weitere Informationen zu den Programmen sind im Internet unter www.kfw-zuschuss.de