Mehr Fertighäuser in Deutschland
13.4.2011, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Bauen
Folgende Tags wurden vergeben: Fertighäuser

© Wikimedia Commons/Immanuel Giel
Immer mehr Deutsche erfüllen sich den Traum vom Eigenheim in Modulbauweise. Die Fertighaus-Branche konnte daher trotz Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr ihren Gewinn steigern.
13.118 Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise wurden 2010 laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) genehmigt. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gewinne der 45 deutschen Hersteller stiegen damit auf 1,3 Milliarden Euro. „Es gibt derzeit eine Flucht in Sachwerte“, begründet BDF-Geschäftsführer Dirk-Uwe Klaas den Anstieg gegenüber der „Welt“. Für 2011 rechnet er mit einer Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt, so Klaas. 8.200 Angestellte arbeiten derzeit in der Fertighausbranche.
Aktuell werden 15,1 Prozent aller neuen Häuser in Fertigbauweise gebaut – Tendenz steigend. Auch immer mehr gewerbliche Bauherren entscheiden sich für die Modulbauweise. Zehn Prozent der Altenheime, Kindergärten, Schulen oder Verwaltungen sind bereits ein Fertigbau. Die Modul-Häuser werden auch ins Ausland exportiert und stehen vor allem in Österreich, Italien und der Schweiz.
Weitere Immobilien News von Immonet:
- Fertighäuser aus Polen sind der letzte Schrei
- In Deutschland wird täglich eine Fläche von 16 Fußballfeldern überbaut
- 14,6 Prozent mehr Wohnungen – Wohnungsbau zieht 2011 an
- Immobilien: Deutsche Bauwirtschaft weiter im Tief
- Energetische Sanierungsmaßnahmen und Artenschutz vereinen
- Umfrage: Jeder Fünfte will sein Zuhause gemütlicher machen
- Bauhauptgewerbe freut sich über zehn Prozent mehr Aufträge
- Umfrage: Deutsche sehnen sich nach dem Häuschen im Grünen
- Alpenhütten renovieren: modern oder rustikal?
- Ökologisches Bauen liegt im Trend





