Milliardeninvestment in New Yorks Uferfront
06.4.2011, geschrieben von Sarah Tebbe in der Kategorie: Bauen,Immobilien-Märkte
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© Wikimedia Commons/Laslovarga
In Hamburg kann man kilometerweit am Wasser entlang flanieren oder sogar ein Häuschen mit Elbblick kaufen. In New York hingegen sind viele Grundstücke, die am Ufer liegen, Ödland. Eine Promenade zum spazieren gehen fehlt ebenso. Das soll sich nun ändern.
Gleich 3,3 Milliarden Dollar will die Stadt entlang des Wassers investieren. Entstehen sollen in erster Linie Wohngebiete. Genug Platz ist da, immerhin hat New York eine Wasserlinie von 930 Kilometer Länge. Zum Planungsgebiet gehören Manhattan, die angrenzenden Viertel sowie Grundstücke am East River, Hudson River und am Atlantik. Insbesondere die äußeren Stadtbezirke, also Brooklyn, Queens, Staaten Island und die Bronx sollen in den kommenden drei Jahren bebaut werden. In Hunter’s Point South in Queens entstehen beispielsweise 900 neue Wohnungen. Ziel von Bürgermeister Michael Bloomberg ist es, Wohnungen für ärmere New Yorker bezahlbar zu halten.
Ein weiteres Problem ist laut Handelsblatt die schlechte Verkehrsanbindung der am Wasser liegenden Gebiete. Hier soll ein neuer Fährservice helfen. Die Stadt erhofft sich dadurch mehr Investitionen in die bislang vernachlässigten Bereiche.
„Vision 2020“ heißt das New Yorker Konzept und beinhaltet insgesamt 130 Einzelprojekte. Neben der Erschließung der Wohngebiete, soll das Geld für den Bau neuer Parkanlagen und Umweltschutzmaßnahmen wie die Wasseraufbereitung ausgegeben
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